IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos-Boyd. Foto: pm

Am 25. Mai tritt die neue Euro­päi­sche Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (DSGVO) in Kraft und stellt dabei ins­be­son­de­re klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Dar­über berich­tet die IHK in einer Pres­se­mit­tei­lung:

„Bei den vie­len Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung für die Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer unse­rer Regi­on hat sich gezeigt, dass bei die­sem The­ma eine gro­ße Ver­un­si­che­rung besteht“, erklärt Bir­git Haken­jos-Boyd, Prä­si­den­tin der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg.

Aus Sicht der IHK-Prä­si­den­tin ist der Daten­schutz gera­de in der heu­ti­gen hoch digi­ta­li­sier­ten Zeit für alle Unter­neh­men ein wich­ti­ges The­ma, er dür­fe aber nicht zu einem Hin­der­nis in der täg­li­chen Arbeit wer­den. „Die neu­en Regeln sind teil­wei­se für die gro­ßen IT-Kon­zer­ne geschaf­fen wor­den. Hier hat die Poli­tik wie so häu­fig die Belan­ge unse­res wich­ti­gen Mit­tel­stan­des außer Acht gelas­sen“, kri­ti­siert Bir­git Haken­jos-Boyd.

Sie ver­weist dabei auch auf den mit der DSGVO ver­bun­de­nen, enor­men büro­kra­ti­schen Auf­wand und die hohen Buß­gel­der, die in der öffent­li­chen Dis­kus­si­on immer wie­der genannt wer­den: „Die Behör­den müs­sen bei ihren Kon­trol­len ein Ver­ständ­nis für die Arbeits­wei­se der klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men ent­wi­ckeln und bei mög­li­chen Stra­fen die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit im Blick behal­ten.“

Die IHK berät ihre Mit­glieds­un­ter­neh­men umfas­send zu den neu­en Daten­schutz­re­geln und stellt im Inter­net unter www.ihk-sbh.de/dsgvoumfang­rei­ches Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al zu Ver­fü­gung.