NRWZ.de, 26. Juli 2022, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

IHK ehrte langjährige Prüferinnen und Prüfer für ehrenamtliches Engagement in Donaueschingen

In einer Festveranstaltung in der Donauhalle in Donaueschingen hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg Prüferinnen und Prüfer der Aus- und Weiterbildung für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel und Ehrenurkunde der IHK ausgezeichnet. 56 Prüferinnen und Prüfer erhielten laut Pressemitteilung für zehn Jahre ehrenamtliche Tätigkeit die silberne Ehrennadel.

15 Prüfer und Prüferinnen wurden für 25-jährige Mitarbeit in den Prüfungsausschüssen der IHK geehrt. Neun Prüferinnen und Prüfer wurden für mehr als 40-jährige Mitarbeit geehrt.

Bruno Feiertag aus Villingen-Schwenningen und Günter Hummel aus Gailingen waren 40 Jahre lang engagiert, für 41-jährige Prüfertätigkeit wurde Paul Mattes aus Renquishausen und für 42 Jahre Hans-Georg Waskow aus Villingen-Schwenningen geehrt. 44 Jahre waren Martha Limberger aus Donaueschingen und Moritz Denkinger aus Wehingen im Prüfungsteam. Reiner Engeser aus Dunningen, Klaus Romer aus Villingen-Schwenningen und Franz Dreher aus Denkingen wurden sogar für ihr 45-jähriges Engagement ausgezeichnet.

Zahlreiche Gäste

IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos und Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez konnten rund 200 Gäste mit Repräsentanten aus Wirtschaft und Schulen sowie Mitglieder des IHK-Präsidiums, der Vollversammlung und des Berufsbildungsausschusses willkommen heißen. Ihre Anwesenheit sei ein Beispiel dafür, wie wichtige Aufgaben der Wirtschaft und der Gesellschaft ganz wesentlich durch das ehrenamtliche Engagement getragen werde.

Ehrung der IHK-Prüfer aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg für 25-jähriges ehrenamtliches Engagement in der dualen Aus- und Weiterbildung durch IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos (rechts) und IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez (2. Reihe links)

Die rund 2500 Vertreter aus regionalen Unternehmen engagierten sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich für die IHK, davon alleine 2.200 als Prüfer in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Ausdrücklich dankten Birgit Hakenjos und Thomas Albiez auch den Familien der Prüfer, den Unternehmensleitungen und den Berufsschulen, die den Einsatz der Prüfer durch die Freistellung von beruflichen Aufgaben unterstützten.

Duale Ausbildung sichert praxisnahe Fachkräfte

„Die duale Ausbildung, also die praktische Ausbildung im Betrieb und die theoretische in der Berufsschule, ist gut für unsere Auszubildenden und ein Erfolgsfaktor für unser Land. Um unser duales System beneidet man uns weltweit ganz besonders“, so Birgit Hakenjos in ihrer Begrüßung.

Die IHK wäre ohne das Engagement der Prüfer in den rund 530 Prüfungsausschüssen nicht in der Lage, die vom Staat übertragenen Aufgaben so praxisnah zu erfüllen. „Entscheidend für die Funktionsfähigkeit dieses Systems sind Sie, liebe Prüferinnen und Prüfer, die ehrenamtlich die Prüfungsausschüsse besetzen, die in Ihrer Freizeit Prüfungen durchführen, und in Ihrem Ehrenamt Prüfungsaufgaben erstellen. Sie sind es, die sicherstellen, dass unsere Mechatroniker, Industriekaufleute, Köche, Fachwirte, Meister oder Bilanzbuchhalter das wissen und anwenden, was in der Praxis des Berufsalltags relevant ist.“

Die duale Ausbildung sei entscheidend für die Innovationskraft der regionalen Unternehmen und sie sichere den Unternehmen praxisnahe Fachkräfte. In Konkurrenz zum akademischen Bildungsweg werde es immer schwieriger für Unternehmen, geeignete Auszubildende zu finden und diese an die Unternehmen zu binden. „Dabei ist die Karriere mit Lehre ein erfolgreicher Bildungs- und Lebensweg“, so die IHK-Präsidentin.

Ehrung der IHK-Prüfer aus dem Landkreis Rottweil für 10-jähriges ehrenamtliches Engagement in der dualen Aus- und Weiterbildung durch IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos (rechts) und IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez (links)

„Prüferinnen und Prüfer gestalten die Prüfungen aktiv mit, stärken junge Menschen während der Prüfung und schicken Sie auf den Weg ins Arbeitsleben. Was für eine tolle Aufgabe“, sagte der Landtagsabgeordnete Niko Reith, der für den verhinderten Oberbürgermeister Erik Pauly den Gruß der Stadt Donaueschingen überbrachte.

„Fairänderung“

Als „Deutschlands bekanntester Noname“ wie er sich selbst vorstellte, zeigte Impulsredner Johannes Warth auf, was „Fairänderung“ für Folgen haben kann. Johannes Warth, der sich selbst als Ermutiger, Persönlichkeitscoach und Überlebensberater bezeichnet, gab in seinem Vortrag mit Wortwitz, Bildsprache, Musik und Artistik. Einblicke in die Welt der Veränderung.

Nach dem Motto „Nichts ist so konstant wie der ständige Wandel“ führte Warth in kommende und anstehende Veränderungsprozesse. „Veränderung ist stets aktuell und fordert uns somit konstant heraus, uns mit Mut und Optimismus diesen Herausförderungen zu stellen. Dabei sollten vor allem FAIRness und FAIRbundenheit die Veränderungprozesse tragen“, so der gebürtige Oberschwabe.

Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Schlurf Quartett aus Villingen-Schwenningen. Rolf Benzmann von Regio-TV moderierte die Veranstaltung und führte durch das Programm.

IHK ehrte langjährige Prüferinnen und Prüfer für ehrenamtliches Engagement in Donaueschingen