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Fünfmal 25 Jahre – HECO ehrt Jubilare

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    IHK fordert Steuerentlastung für Forschung

    Kleine und mittelständische Unternehmen wollen und sollen mehr erfinden können

    REGION (pm) – Seit sieben Jahren stagnieren die Innovationsausgaben der kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg beobachtet und bestätigt damit jüngste Berichte der deutschen Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI).

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    „Wir machen uns große Sorgen wegen der gebremsten Forschungs- und Innovationskraft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez laut einer IHK-Pressemitteilung. Die Industrie- und Dienstleistungsbranchen anderer Länder könnten im Laufe der Zeit einen technologischen Vorsprung erreichen, den deutsche Mittelständler bald nicht mehr einholen.

    „Den kleineren Unternehmen bei uns mangelt es nicht nur an Fachkräften, sondern vor allem an liquiden Mitteln für die eigene Forschung und Entwicklung“, berichtet Thomas Wolf, Geschäftsbereichsleiter Innovation und Technologie bei der IHK. Als Geschäftsführer des regionalen Technologieverbunds TechnologyMountains steht er im unmittelbaren Kontakt mit mehr als 200 forschenden und innovationsstarken Unternehmen in der Region. Thomas Wolf: „Die Mittelständler wollen und sollen mehr erfinden und mehr entwickeln. Das ist die traditionelle, weltweit herausragende Stärke unserer Industrie. Aber die Umstände hindern sie daran.“ Etwa jedes dritte Unternehmen, das eigene Innovationen anstrebe, werde durch den Mangel an Fachkräften und liquiden Mitteln behindert.

    Die Banken seien Restriktionen bei der Kreditvergabe unterworfen. Land, Bund und EU hielten zwar viele Fördertöpfe bereit. Aber die bürokratischen Hürden der staatlich gelenkten Technologie- bzw. Projektförderung seien für kleine Unternehmen zu hoch. Die Antragsverfahren seien zu kompliziert. Die Forschungsfinanzierung allein aus eigenen Mitteln sei vielen Unternehmen zu riskant und überfordere die meisten Kleinbetriebe. Viele Betriebe könnten ihre Forschung und Entwicklung offenbar nicht in dem früheren Umfang aufrechterhalten.

    IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez appellierte deshalb jetzt an die Bundespolitik und an die Abgeordneten der Region: „Es wird Zeit, endlich die steuerliche Förderung einzuführen. Deutschen Mittelständlern muss es ermöglicht werden, mindestens zehn Prozent ihrer Personalausgaben für Forschung und Entwicklung unmittelbar steuermindernd geltend machen zu können.“ So könnten sie ohne bürokratischen Aufwand schnell und rechtssicher mehr Mittel für die eigene Innovationen frei machen.

    Die Forderung gelte insbesondere für die Gruppe der kleinen und mittelgroßen Unternehmen bis 500 Beschäftigte. Die IHK schließe sich entsprechenden Forderungen des bundesweiten Bündnisses „Zukunft der Industrie“ und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) an.

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    Die Expertenkommission Forschung und Innovation – eine von der Bundesregierung einberufene Arbeitsgruppe – habe nachgewiesen, dass innovationsaktive Mittelständler mehr in die Forschung investieren würden, wenn mehr Eigenmittel verfügbar wären. Steuererleichterungen seien ein pragmatischer Weg, um den Unternehmen zu mehr liquiden Mitteln zu verhelfen.

    Thomas Albiez ergänzt: „Andere EU-Staaten bieten ihrer Wirtschaft viel mehr Spielraum durch indirekte Forschungsförderung mittels Steuererleichterungen oder durch eine Kombination von staatlichen Fördertöpfen und steuerlicher Förderung.“ Frankreich finanziere mehr als die Hälfte der Forschungs- und Entwicklungskosten kleiner und mittlerer Unternehmen über direkte und indirekte – steuerliche – Fördermaßnahmen. In den Niederlanden, Großbritannien und Österreich lagen die durchschnittlichen Gesamtförderquoten für kleinere Unternehmen zuletzt bei 30 bis 38 Prozent der Forschungskosten. In Deutschland sei die Quote nicht einmal halb so hoch und die steuerliche Förderung fehle völlig.

    Die IHK verweist zudem auf den Innovationsindikator 2015 des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Laut BDI betragen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im deutschen Mittelstand nur 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das sei weniger als in den meisten anderen europäischen Ländern. Hierzulande zählen laut BDI nur elf Prozent aller forschenden Unternehmen zur Gruppe der Kleinbetriebe oder Mittelständler. Das sei der zweitniedrigste Wert im Vergleich mit den weltweit 25 größten Industrieländern.

    Für Thomas Albiez lautet die Schlussfolgerung aus diesen Daten: „Wir müssen dringend dafür sorgen, dass unsere Mittelständler wieder mehr forschen und entwickeln können. Sonst leidet die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.“

     

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