IHK-Informationstag zu Sicherheit im Straßenverkehr in Sulz

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Kontrolle vor der Stadthalle: Beamte von Zoll und Bundesamt für Güterverkehr erklären den Besuchern den Ablauf von Straßen- und Mautkontrollen und demonstrieren, wie verdächtige Waren mit einem mobilen Röntgenfahrzeug direkt vor Ort gescannt werden. Foto: pm

REGION (pm) – Knapp 200 Besu­cher folg­ten der Ein­la­dung der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg zum Infor­ma­ti­ons­tag „Kon­trol­lier­te Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr“ in der Stadt­hal­le „Im Back­stein­bau“ in Sulz am Neckar.

Ver­tre­ter der Kon­troll­be­hör­den und aus­ge­wie­se­ne Exper­ten infor­mier­ten laut IHK- Pres­se­mit­tei­lung über bestehen­de und neue Vor­schrif­ten für Unter­neh­men im Güter- und Per­so­nen­ver­kehr, über den Ablauf von Betriebs- und Ver­kehrs­kon­trol­len und über die Ver­mei­dung von Buß­gel­dern bis hin zu Straf­ver­fah­ren.

Für beson­de­res Auf­se­hen sorg­te ein Auf­ge­bot an Fahr­zeu­gen und Kon­troll­be­am­ten von Zoll und des Bun­des­am­tes für Güter­ver­kehr (BAG) wäh­rend des Begleit­pro­gramms. An der Tages­ver­an­stal­tung mit­be­tei­ligt waren die vier Indus­trie- und Han­dels­kam­mern Nord­schwarz­wald, Regi­on Stutt­gart, Reut­lin­gen und Boden­see-Ober­schwa­ben.

Als Ver­tre­ter der IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg freue ich mich sehr über das enor­me Inter­es­se an unse­rem Infor­ma­ti­ons­tag. Die hohe Reso­nanz belegt, dass Gesprächs­be­darf besteht und dass es sich lohnt, wenn Ver­kehrs­un­ter­neh­men und ihre Mit­ar­bei­ter mit den zustän­di­gen Behör­den über The­men wie Sicher­heit und Kon­trol­len auf den Stra­ßen und in Betrie­ben dis­ku­tie­ren“, sag­te Jochen Klai­ber, Bus­un­ter­neh­mer aus Spai­chin­gen und Mit­glied im Ver­kehrs­aus­schuss sowie in der Voll­ver­samm­lung der IHK.

Zu Beginn infor­mier­te Hein­rich Rei­ser vom Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen zu den häu­figs­ten Feh­lern und Ver­stö­ßen bei Stra­ßen­kon­trol­len im Güter- und Per­so­nen­ver­kehr. Rolf Wald­bur­ger von der Kan­tons­po­li­zei Zürich klär­te die Teil­neh­mer über die Kon­troll­pra­xis und eini­ge natio­na­le Beson­der­hei­ten in der Schweiz auf.

Fritz Frei vom Ord­nungs­amt Karls­ru­he gab den Teil­neh­mern einen Ein­blick in den Ablauf von Betriebs­kon­trol­len. Abhän­gig von der Anzahl und Schwe­re fest­ge­stell­ter Ver­stö­ße wür­den die Ver­kehrs­un­ter­neh­men im Rah­men der soge­nann­ten Risi­ko­ein­stu­fung in Zukunft auch kon­trol­liert, wie Julia­ne Steu­del vom Bun­des­amt für Güter­ver­kehr das neue Ver­fah­ren erklär­te.

Burg­hard Toschek von eh-Sys­tem­haus und Oli­ver Den­zel von der Hoch­schu­le Furt­wan­gen gaben den Teil­neh­mern prak­ti­sche Tipps mit auf den Weg, wie vor­sätz­li­che Mani­pu­la­tio­nen bei digi­ta­len Fahr­ten­schrei­bern erkannt wer­den kön­nen und wie Unter­neh­mer und Dis­po­nen­ten durch den Ein­satz moder­ner Tele­ma­tik-Tech­nik in Echt­zeit kor­ri­gie­ren kön­nen, wenn bei­spiels­wei­se Über­schrei­tun­gen der Lenk- und Ruhe­zei­ten dro­hen.

Einer der Höhe­punk­te war das Begleit­pro­gramm wäh­rend der Mit­tags­pau­se auf dem Außen­ge­län­de vor der Sul­zer Stadt­hal­le. Dort posi­tio­nier­ten sich Beam­te von Zoll und BAG mit einer mobi­len Rönt­gen­ein­heit zum Scan­nen ver­däch­ti­ger Waren sowie mit Stra­ßen- und Maut­kon­troll­fahr­zeu­gen, um den Teil­neh­mern Ein­bli­cke in die täg­li­che Kon­troll­pra­xis zu geben.

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