Dr. Steffen Würth Foto: pm

REGION (pm) -Die Zoll­stel­le Bar­gen bleibt erhal­ten und die bis­he­ri­gen Abfer­ti­gungs­zei­ten und Abfer­ti­gungs­kom­pe­ten­zen blei­ben unver­än­dert bestehen. Das hat die Eid­ge­nös­si­sche Zoll­ver­wal­tung nun laut Pres­se­mit­tei­lung gegen­über der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg bestä­tigt.

Die auf­grund des Sta­bi­li­sie­rungs­pro­gram­mes der Schweiz nach wie vor erfor­der­li­chen Opti­mie­run­gen inner­halb der Zoll­ver­wal­tung hat­ten unter den Wirt­schafts­be­tei­lig­ten aus der Schweiz und Deutsch­land bis zuletzt zu Befürch­tun­gen geführt, dass am Zoll­amt Bar­gen die Kon­troll­quo­ten redu­ziert, die Öff­nungs­zei­ten ver­kürzt oder Dienst­leis­tun­gen abge­baut wer­den könn­ten.

Dr. Stef­fen P. Würth, Vize­prä­si­dent der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg und Geschäfts­füh­rer der Straub Ver­pa­ckun­gen GmbH in Bräun­lin­gen: „Die­se Klar­stel­lung der Eid­ge­nös­si­schen Zoll­ver­wal­tung hat bis­her noch gefehlt auf dem lan­gen Weg hin zum voll­stän­di­gen Erhalt des Zoll­am­tes in Bar­gen. Ich freue mich sehr, dass die expor­tie­ren­den Unter­neh­men, Spe­di­tio­nen und Zoll­dienst­leis­ter bei­der­seits der Gren­ze nun Pla­nungs­si­cher­heit haben und auch in Zukunft wie gewohnt über Bar­gen ver­zol­len kön­nen. Dass die­ses Ziel inner­halb eines Jah­res erreicht wur­de, ist dem beein­dru­cken­den grenz-, ver­bands- und par­tei­über­grei­fen­den Schul­ter­schluss zu ver­dan­ken. Ich dan­ke ins­be­son­de­re allen poli­ti­schen Ver­tre­tern sämt­li­cher Ebe­nen aus der Schweiz und Deutsch­land für ihren Ein­satz und ihr kon­ti­nu­ier­li­ches Wer­ben für einen rei­bungs­lo­sen grenz­über­schrei­ten­den Waren­ver­kehr im bei­der­sei­ti­gen wirt­schaft­li­chen Inter­es­se.“

Tho­mas Albiez, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg: „Die Bestä­ti­gung aus Bern über den voll­um­fäng­li­chen Erhalt der Dienst­leis­tun­gen am Zoll­amt Bar­gen ist zu Beginn des neu­en Jah­res ein gro­ßer Erfolg für unse­ren export­ori­en­tier­ten Wirt­schafts­stand­ort. Auch ich bedan­ke mich für die her­vor­ra­gen­de Zusam­men­ar­beit mit Poli­tik, Ver­bän­den und der Wirt­schaft bei­der­seits der Gren­ze. Letzt­lich hat sich die kla­re Erkennt­nis durch­ge­setzt, dass unse­re schwei­ze­risch-deut­sche Grenz­re­gi­on erheb­lich von einer rei­bungs­lo­sen Zoll­ab­wick­lung pro­fi­tiert. Wir haben nach wie vor gro­ßes Ver­ständ­nis für die erfor­der­li­chen Ein­spa­run­gen und sind opti­mis­tisch, dass wir mit der Zoll­kreis­di­rek­ti­on zu kon­struk­ti­ven Lösun­gen über wei­te­re Opti­mie­run­gen bei der Zoll­ab­wick­lung kom­men.“