Dicht beieinander Industrie und Schwarzwald - hier der Sulgen. Foto: him

REGION (pm) – Die Mei­nung von fast 800 Indus­trie­un­ter­neh­men ist gefragt. Gemein­sam mit den Kom­mu­nen und Land­krei­sen der Regi­on star­tet die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg jetzt eine Unter­neh­mens­um­fra­ge zum „Indus­trie­stand­ort Schwarz­wald 2030”.

Im Zen­trum ste­hen laut IHK Pres­se­mit­tei­lung die Erwar­tun­gen der Unter­neh­men an ihren Wirt­schafts­stand­ort vor dem Hin­ter­grund ver­schie­de­ne­rer Mega­trends, bei­spiels­wei­se des demo­gra­fi­schen Wan­dels, der Inter­na­tio­na­li­sie­rung oder der Digi­ta­li­sie­rung. Die Umfra­ge geht den Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mern in den kom­men­den Tagen digi­tal zu und ist noch bis zum 15. Dezem­ber geöff­net.

„Wir wol­len die Impul­se und Bedar­fe unse­rer Betrie­be aktiv auf­neh­men”, betont IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Albiez den Hin­ter­grund der Befra­gung. „Wir wol­len einen Fin­ger­zeig für die Regi­on for­mu­lie­ren und dar­aus eine Marsch­rich­tung ablei­ten.” Ziel sei es, die Unter­neh­men aktiv zu stär­ken und gemein­sam mit den Part­nern der Regi­on den Wirt­schafts­stand­ort Schwarz­wald mit­tels kon­kre­ter Pro­jek­te anzu­ge­hen.

Unternehmer sollen Thesen bewerten

Zen­tra­ler Teil der Befra­gung ist daher die Bewer­tung von The­sen sei­tens der Unter­neh­mer­schaft. Tho­mas Albiez: „Müs­sen wir im Schwarz­wald noch frü­her mit Schul­ko­ope­ra­tio­nen anset­zen? Braucht es einen beson­de­ren Fokus auf die Über­brü­ckung zwi­schen Wohn­ort- und Arbeits­platz? Wie kön­nen wir Nah­ver­sor­gung und Infra­struk­tur gestal­ten?” Jetzt gehe es um die The­men­fel­der, wohin Wirt­schaft und Poli­tik  in den kom­men­den Jah­ren gemein­sam Ener­gie geben kön­nen.

Die Unter­neh­mens­um­fra­ge, die von der Uni­ver­si­tät St. Gal­len kon­zi­piert und betreut wird, ist ein zen­tra­ler Bau­stein auf die­sem Weg. „Jede ein­zel­ne Teil­nah­me ist ein wich­ti­ger Bei­trag dazu und hilft uns in der gemein­schaft­li­chen Ent­wick­lung unse­rer Regi­on”, betont der IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erteilt IHK-Geschäfts­be­reichs­lei­ter Phil­ipp Hil­sen­bek, Tele­fon: 07721 922–126 bzw. per E-Mail: hilsenbek@vs.ihk.de.