IHK-Gebäude am Romäusring in Villingen. Foto: him

Die Voll­ver­samm­lung der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg hat sich bei ihrer Herbst­sit­zung in der IHK in Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen ein­stim­mig für den Kauf eines Grund­stücks zur Rea­li­sie­rung des IHK-Neu­bau­pro­jekts im Zen­tral­be­reich aus­ge­spro­chen. Das berich­tet die Kam­mer in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Dort soll sowohl das IHK-Haupt­ge­bäu­de wie auch die IHK Aka­de­mie unter­ge­bracht wer­den. Die­se sind der­zeit auf zwei Stand­or­te im Stadt­be­zirk Vil­lin­gen ver­teilt.

„Als idea­ler Stand­ort hat sich der Zen­tral­be­reich zwi­schen Vil­lin­gen und Schwen­nin­gen neben dem Schwarz­wald-Baar Kli­ni­kum an der Albert-Schwei­zer-Stra­ße erwie­sen“, sagt IHK-Prä­si­den­tin Bir­git Haken­jos-Boyd, selbst über­zeug­te Dop­pel­städ­te­rin. Das betref­fen­de Grund­stück befin­det sich der­zeit im Eigen­tum des Schwarz­wald-Baar Kli­ni­kums.

Zur Rea­li­sie­rung des geplan­ten Dienst­leis­tungs­ge­bäu­des und der IHK Aka­de­mie führt die IHK ein Ver­ga­be­ver­fah­ren mit vor­ge­schal­te­tem Teil­nah­me­wett­be­werb durch. Nach dem Beschluss der Voll­ver­samm­lung kön­nen die zuge­las­se­nen Bewer­ber nun ihre Ange­bo­te bis Novem­ber abge­ben.

Wei­ter mach­te die Voll­ver­samm­lung den Weg frei für ein moder­nes und unbü­ro­kra­ti­sche­res Ver­fah­ren zur Bean­tra­gung von Ursprungs­zeug­nis­sen. Sol­che Ursprungs­zeug­nis­se ermög­li­chen in vie­len Dritt­staa­ten erst die Waren­ein­fuhr. Die IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg stellt für ihre export­ori­en­tier­ten Unter­neh­men jähr­lich über 19.000 die­ser Doku­men­te aus.

Seit 2008 kön­nen IHK-Mit­glieds­un­ter­neh­men Ursprungs­zeug­nis­se sowohl in Papier­form als auch elek­tro­nisch bean­tra­gen. Der Anteil elek­tro­nisch bean­trag­ter und aus­ge­stell­ter Ursprungs­zeug­nis­se nimmt dabei ste­tig zu. 2018 wur­den rund 10.000 Ursprungs­zeug­nis­se elek­tro­nisch erstellt.

„Um den Unter­neh­men beim elek­tro­ni­schen Bean­tra­gen einen größt­mög­li­chen Ser­vice zu bie­ten, wur­de die Anwen­dung umfas­send über­ar­bei­tet und moder­ni­siert“, sagt IHK Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Albiez. Ver­gli­chen mit der „alten“ Anwen­dung“ ermög­licht das neue „eUZ“ unter ande­rem ein deut­lich beschleu­nig­tes Antrags­ver­fah­ren. „Das spart den antrag­stel­len­den Unter­neh­men Zeit und Geld, ins­be­son­de­re durch ver­rin­ger­te Klicks und PIN-Ein­ga­ben.“