Immer mehr Medizintechnik-Unternehmen werden verkauft

MedicalMountains bringt Angebot und Nachfrage zusammen / Appell an potenzielle Verkäufer

Nicht zuletzt durch die neue Europäische Medizinprodukte-Verordnung (EU-MDR) angetrieben, sei dieMedizintechnik-Landschaft in der Region in Bewegung geraten: Auf der einen Seite stünden Unternehmen zum Verkauf – auf der anderen planten Unternehmen Zukäufe. „Damit beide Seiten, Anbieter und Suchende, zusammenfinden können, bietet sich die MedicalMountains als neutrale Kontakt-Instanz an“, heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter:

Wer eine Firma über Jahre hinweg aufgebaut und geleitet hat, trennt sich in der Regel nur schweren Herzens davon. Entsprechend ist die Kommunikation ein sensibles Thema: „Verkaufsofferten werden nicht an die große Glocke gehängt und eher unter der Hand vermittelt“, weiß MedicalMountains-Geschäftsführerin Yvonne Glienke. Diese Zurückhaltung sei zwar nachvollziehbar, aber nicht zielführend. „Wenn nur zwei, drei davon wissen, verpasst der Verkäufer womöglich attraktive weitere Optionen.“

Umgekehrt ist die Situation vergleichbar: „Unternehmen planen strategische Zukäufe. Gründungswillige suchen einen Einstieg. Auch sie wollen nicht immer direkt öffentlich auftreten und wären froh, eine zuverlässige Plattform und neutrale Informationsquelle für Angebote zu haben“, so Yvonne Glienke.

MedicalMountains bietet anonymes Matchmaking

Seit geraumer Zeit gibt es auf der MedicalMountains-Webseite die sogenannte „Nachfolgebörse“. Inserenten können in Form von Chiffre-Anzeigen Unternehmen zum Verkauf anbieten oder ihr Interesse an einer Übernahme oder Beteiligung bekunden. Das Potenzial ist aber noch nicht ausgeschöpft. „Es gibt momentan viel mehr Kaufwillige als Verkaufswillige“, blickt MedicalMountains-Geschäftsführerin Julia Steckeler auf die Einträge.

„Auch wenn die Hemmschwelle vielleicht noch hoch ist: Wir können alle Unternehmer, die ihren Betrieb veräußern oder eine Beteiligung anbieten möchten, nur ermuntern, sich bei uns zu melden.“ Entweder könne dann ein entsprechendes Angebot auf der Webseite formuliert oder direkt Kontakt zu potenziellen Käufern oder Investoren hergestellt werden. Diese Partner seien im Übrigen „handverlesen“, ergänzt Julia Steckeler: „Wir schauen natürlich sehr genau hin, wer hier Fuß fassen möchte. Wer ohne Potenzial und Perspektive auftritt, kann von uns nicht vermittelt werden.“

Letztlich gehe es darum, so viele Medizintechnik-Firmen wie möglich im Raum Tuttlingen zu erhalten. „Mit jedem Unternehmen, das schließt, geht Erfahrung, Geist und Know-how verloren“, sind sich die Geschäftsführerinnen sicher. Mit dem Vermittlungsangebot der MedicalMountains müsse es nicht immer so weit kommen. „Wir können als neutrale Instanz passende Partner zusammenbringen und Zukunftsperspektiven schaffen – für beide Seiten, für Anbieter und Suchende, für den Einzelnen und das gesamte Cluster.“

Für eine erste Kontaktaufnahme steht Julia Steckeler unter Telefon 07461 969721-2, E-Mail steckeler@medicalmountains.de zur Verfügung.

Weitere Informationen:

Die Nachfolgebörse ist unter der Adresse https://medicalmountains.de/nachfolgeboerse abrufbar.

 

 

 

 

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