Der Rott­wei­ler Immo­bi­li­en-Unter­neh­mer Bern­hard Merz und thyssenkrupp-Mann Alex­an­der Kel­ler haben bekannt gege­ben, eine stra­te­gi­sche Part­ner­schaft ein­ge­hen zu wol­len. Kel­ler, zuletzt als CEO für Euro­pa und Asi­en zustän­dig bei thyssenkrupp Ele­va­tor, wird den Auf­zug­bau­er, der den Test­turm bei Rott­weil erstellt, zum Monats­en­de auf eige­nen Wunsch ver­las­sen. Nach einer Über­gangs­pha­se wer­de Kel­ler als gleich­be­rech­tig­ter Part­ner von Merz fun­gie­ren, teil­te die Bern­hard Merz Immo­bi­li­en GmbH am Don­ners­tag mit.

Alex­an­der Kel­ler hat maß­geb­lich dar­an mit­ge­wirkt, den Auf­zug­test­turm nach Rott­weil zu brin­gen. Bis Ende des Monats ist er noch Euro­pa­chef von thyssenkrupp Ele­va­tor. Dann folgt nach 21 Jah­ren bei Thyssen­Krupp der Über­gang in die Selbst­stän­dig­keit. Dazu hat sich Kel­ler, wie er am Don­ners­tag der NRWZ berich­te­te, mit dem von ihm als „boden­stän­dig, erfolg­reich und qua­li­täts­ori­en­tiert“ beschrie­be­nen Rott­wei­ler Immo­bi­li­en­mann Bern­hard Merz zusam­men getan.

Bei­de wol­len vor­wie­gend inno­va­ti­ve Büro‑, Hotel- und Han­dels­pro­jek­te an der Inno­va­ti­ons­ach­se Stutt­gart-Zürich – an der ja auch der Test­turm steht – anschie­ben. Stich­wort: „attrak­ti­ver Lebens­raum.“

Zudem will Kel­ler Gemein­den, Städ­ten, Regie­rungs­ver­tre­tern sein Wis­sen bei der Umset­zung von Groß­pro­jek­ten anbie­ten, „dies aber wer­de ich nicht aktiv bewer­ben“, wie er sag­te. Wer sein Know-How haben wol­le, wird es erwer­ben kön­nen.

Merz und Kel­ler ken­nen sich von klei­ne­ren Immo­bi­li­en­ge­schäf­ten, sie ver­bin­det eine geschäft­li­che Freund­schaft, so Kel­ler. 

Bern­hard Merz (66) habe den Immo­bi­li­en­markt in der Regi­on und ins­be­son­de­re in den Land­krei­sen Rott­weil, Tutt­lin­gen und Vil­lin­gen- Schwen­nin­gen in den ver­gan­ge­nen drei Jahr­zen­ten nach­hal­tig geprägt, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung sei­nes Unter­neh­mens. In die­ser Zeit habe Merz sei­nen Betrieb ste­tig aus­ge­baut und wei­ter­ent­wi­ckelt. 

Führen jetzt die verschiedenen Bereiche der Merz-Gruppe (von links): Alissa Merz, Bernhard Merz, Alexander Keller und Philipp Merz. Foto: pm
Füh­ren jetzt die ver­schie­de­nen Berei­che der Merz-Grup­pe (von links): Alis­sa Merz, Bern­hard Merz, Alex­an­der Kel­ler und Phil­ipp Merz. Foto: pm

Mit Alis­sa und Phil­ipp Merz sei bereits die zwei­te Genera­ti­on der Fami­lie fest in das Unter­neh­men inte­griert. Zusam­men mit dem Inha­ber sei­en sie die Säu­len der Unter­neh­mens­grup­pe, so etwa Merz Immo­bi­li­en, Merz Wohn­bau und die Merz Wohn- und Pro­jekt­ge­stal­tung GmbH & Co. KG.

Der Nachwuchs ist schon mit am Ruder: Alissa und Philipp Merz. Foto: pm
Der Nach­wuchs ist schon mit am Ruder: Alis­sa und Phil­ipp Merz. Foto: pm

Kom­pe­tenz, Qua­li­tät und Zuver­läs­sig­keit in den Geschäfts­fel­dern Pro­jekt­ent­wick­lung, Bau­trä­ger und Immo­bi­li­en­ver­mitt­lung ver­bun­den mit einem gro­ßen Erfah­rungs­schatz hät­ten über die Jah­re einen treu­en Kun­den­stamm mit gro­ßer Kun­den­zu­frie­den­heit geschaf­fen, teilt die Merz-Grup­pe mit.

Die­sen Weg wer­de das Rott­wei­ler Unter­neh­men auch in Zukunft fort­set­zen und inten­siv wei­ter aus­bau­en.

Hier kommt Alex­an­der Kel­ler (47) ins Spiel. Bis Ende 2015 war er Chef der Thys­sen­krupp Ele­va­tor Euro­pe Afri­ca GmbH, nach sei­nem Aus­schei­den bei thyssenkrupp zum Ende des Monats will er eine ganz neue Her­aus­for­de­rung anneh­men. Nach einer Über­gangs­pha­se wird Alex­an­der Kel­ler als gleich­be­rech­tig­ter Part­ner von Bern­hard Merz fun­gie­ren. Zusätz­lich wird Phil­ipp Merz zum Geschäfts­füh­rer der Merz Wohn- und Pro­jekt­ge­stal­tung GmbH beru­fen. Alis­sa und Phil­ipp Merz ist außer­dem in allen drei Gesell­schaf­ten Pro­ku­ra erteilt wor­den, teilt die Unter­neh­mens­grup­pe mit.

Alex­an­der Kel­ler war in ver­schie­de­nen Unter­neh­men der Thys­sen AG und spä­ter der thyssenkrupp Ele­va­tor AG in lei­ten­den Posi­tio­nen tätig. Er gilt als „Mög­lich-Macher”, als Initia­tor des thyssenkrupp-Test­turms in Rott­weil. Nach mehr als 21 Jah­ren meist inter­na­tio­na­ler Tätig­keit zie­he es den Epfen­dor­fer zurück in sei­ne Hei­mat, „zur Inno­va­ti­ons­ach­se Stuttgart–Zürich”, wie er sie das als Geschäfts­mann nennt.

Merz und Kel­ler ver­bin­de eine tief emp­fun­de­ne Iden­ti­fi­ka­ti­on mit ihrer Hei­mat, den Men­schen in die­ser Regi­on und das gemein­sa­me Ziel: Wohn- und Arbeits­räu­me an der Inno­va­ti­ons­ach­se Stutt­gart-Zürich zu ver­wirk­li­chen. Wie bei­de glei­cher­ma­ßen beto­nen: „mit Stil, Charme und Cha­rak­ter.“

Wir wer­den attrak­ti­ven Wohn- und Arbeits­raum schaf­fen und damit Lebens­lust, Lebens­freu­de und Frei­räu­me. Beson­ders wich­tig ist uns dabei unse­re Hal­tung, unse­re Ver­ant­wor­tung gegen­über unse­ren Kun­den und Part­nern, ganz beson­ders auch gegen­über den Kom­mu­nen. Wir sehen uns als Dienst­leis­ter“, ver­spre­chen die bei­den gemäß der Merz’schen Pres­se­mit­tei­lung. Ver­läss­lich­keit und Qua­li­tät sei­en auch künf­tig der Maß­stab für das Han­deln der Part­ner und Mit­ar­bei­ter.

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