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Sonntag, 5. April 2020
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    Innovation Forum Kunststofftechnik 2020 in Villingen-Schwenningen

    Die Kunststoffverarbeiter wurden im letzten Jahr mit einigen Dingen konfrontiert. Dies waren vor allem der Imageverlust von Kunststoffen und der wirtschaftliche Rückgang durch schwächelnde Abnehmerbereiche, heißt es in einer Pressemitteilung des Kunststoff Instituts Südwest. Zeitgleich müsse exakt diese Branche Antworten geben, wie sie die Themen Nachhaltigkeit, Circular Economy, et cetera umsetzt. Weiter heißt es:

    Sich jetzt mit dem Thema Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen auseinanderzusetzen, wird Vorteile bringen. So formulierte VW-Einkaufschef Sommer: dass die CO2-Bepreisung künftig den „best cost“-Ansatz aushebelt und fordert eine CO2-neutrale Produktion seiner Lieferanten, um künftig weitere Aufträge von VW zu erhalten.

    Es liegt auf der Hand, dass solche Forderungen die Runde und nicht Halt vor weiteren Geschäftsbereichen machen. Hierbei ist es nur wichtig und richtig, sich mit Umwelthemen, auch für unsere nachrückende Generation, intensiv auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, welche Werkstoffe zur Verfügung stehen und welche Projekte bereits erfolgreich umgesetzt wurden.

    Gleichzeitig muss die Kunststoffbranche mit konjunkturellen Schwankungen und dem Stopp von Investitionen umgehen. Hier werden im eigenen Unternehmen Kosten hinterfragt und Optimierungspotentiale verlangt. Einer der größten Hebel stellen die Rohstoffe dar. Eine Möglichkeit diese Posten zu reduzieren, kann das Direktcompoundieren sein. In der Vergangenheit für große Abnehmer gedacht, gibt es zwischenzeitlich interessante Lösungen, auch für kleine Mengen, um effizient an der Kostenschraube drehen zu können. Eine weitere Möglichkeit besteht durch den Einsatz einer leicht zu bedienenden Automatisierung, die nicht immer ausgebildete Fachkräfte erfordert.

    Natürlich darf das Tagesgeschäft nicht aus den Augen verloren werden. Gerade im technischen Bauteilbereich besteht zunehmend die Forderung nach einer hohen Integrationsdichte, steigenden (Dichtigkeits)Anforderungen und neuen Hybridlösungen, insbesondere für den Sensormarkt. Wussten Sie beispielsweise, dass Haftvermittler durch Plasmaapplikation unkompliziert aufgetragen werden können und ein effektives Tool darstellen?

    Ergänzt wird die Veranstaltung am 21. April  um eine Ausstellung. Der Technologieverbund TechnologyMountains und das Kunststoff Institut Südwest setzen mit dieser Veranstaltung gezielt auf einen technologisch übergreifenden Dialog und Austausch.

    Weitere Informationen: https://kunststoff-institut-luedenscheid.de/veranstaltung/7-innovationforum-spritzgiessen-2020-am-21-april-2020/

     

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