Marina Wangler ist die beste junge Floristin im gesamten Land – und Geschäftsführer Thomas Wiedmann natürlich sehr stolz auf die prämierte Mitarbeiterin. Foto: pm

Hard­t/Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen – Stolz und Freu­de beim Gar­ten­cen­ter Späth im Zen­tral­be­reich: Die Aus­zu­bil­den­de Mari­na Wang­ler aus Hardt hat die Prü­fung zur Flo­ris­tin als Lan­des­bes­te absol­viert. „Sie hat ihren ganz eige­nen Stil, man erkennt ihre Arbei­ten auf Anhieb“, zeigt Geschäfts­füh­rer Tho­mas Wied­mann gro­ße Hoch­ach­tung vor der außer­ge­wöhn­li­chen Gestal­tungs­kraft der Preis­trä­ge­rin.

Die 21-Jäh­ri­ge über­zeug­te leut Pres­se­mit­tei­lung dabei in Theo­rie und Pra­xis glei­cher­ma­ßen. Die schrift­li­che Prü­fung etwa zu Pflan­zen­kun­de oder Waren­wirt­schaft ergab eine Note von 1,2. Die prak­ti­sche Umset­zung des Erlern­ten hono­rier­ten die Prü­fer mit einer glat­ten 1,0. „Ich mag vor allem sehr natür­li­che Sträu­ße und Geste­cke mit vie­len Wie­sen­blu­men“, beschreibt die Preis­trä­ge­rin, die die Fried­rich-Ebert-Schu­le in Sul­gen absol­viert hat, ihren Stil. Ihr Berufs­wunsch stand bereits früh fest. „Ich bin schon immer ger­ne und viel drau­ßen in der Natur gewe­sen und habe mich für Pflan­zen inter­es­siert“, so Mari­na Wang­ler.

Ein Praktikum – und alles war klar

Ein Prak­ti­kum im Gar­ten­cen­ter bestä­tig­te die beruf­li­che Ori­en­tie­rung: „Als Flo­ris­tin kann ich krea­tiv arbei­ten, bin viel mit Men­schen in Kon­takt, und es macht mich glück­lich, wenn Kun­den sich ehr­lich über einen schö­nen Strauß freu­en.“ Die Viel­sei­tig­keit der Anfor­de­run­gen las­sen dabei nie Rou­ti­ne oder gar Lan­ge­wei­le auf­kom­men: Man beglei­te die Men­schen in gewis­ser Wei­se durch das gan­ze Leben, vom Strauß zur Geburt über Arran­ge­ments für Hoch­zei­ten bis hin zum Grab­ge­steck. Hin­zu kom­men Auf­trä­ge aus dem gewerb­li­chen Bereich oder für beson­de­re Events.

Beson­ders dankt Wang­ler dem Aus­bil­dungs­team des Gar­ten­cen­ter Späth. Kat­ja Gas­s­ner, Mela­nie Muck­le, Anet­te Schenk, Kat­rin Fich­ter und Maria Schu­ma­cher hat­ten immer ein offe­nes Ohr, einen guten Tipp und viel Zuspruch für Mari­na Wang­ler. „Von jeder von ihnen habe ich wert­vol­les Wis­sen erhal­ten, das mir sehr gehol­fen hat“, sagt Wang­ler. Wied­mann freut sich, dass alle fünf Flo­ris­tin­nen ent­we­der im Gar­ten­cen­ter selbst aus­ge­bil­det wor­den waren oder bereits seit vie­len Jah­ren dort arbei­ten: „Das ist ein­fach ein tol­les Team, das unglaub­lich gut har­mo­niert.“ Mari­na Wang­ler zählt nun voll dazu, denn natür­lich hat Wied­mann die aus­ge­zeich­ne­te Aus­zu­bil­den­de ger­ne über­nom­men.

Pri­vat ver­bringt Mari­na Wang­ler ihre Frei­zeit „ent­we­der im elter­li­chen Gar­ten bei der Pfle­ge der Pflan­zen oder an der Näh­ma­schi­ne.“ Denn das Nähen von Kis­sen, Map­pen oder Taschen stellt die zwei­te gro­ße Lei­den­schaft dar. Apro­pos Lei­den­schaft: Das ist das, was Wied­mann als das aus­macht, was den Unter­schied defi­niert: „Mari­na ist Lan­des­bes­te gewor­den, weil sie dafür brennt, was sie macht und Flo­ris­tin ihre Beru­fung ist.“ Sie habe nie dar­an gedacht, ein Stu­di­um anzu­stre­ben oder einen Büro­job in Betracht zu zie­hen, bestä­tigt die 21-Jäh­ri­ge: „Die prak­ti­sche Arbeit und der Umgang mit Kun­den machen mich glück­lich.“