Am künftigen Standort (von links): Manfred Jungbeck, Wirtschaftsbeauftragter der Stadt Schramberg, Ottmar Kaiser, Technischer Geschäftsführer, Firma Kaiser Aluminium-Umformtechnik, Thomas Schinle, Kaufmännischer Geschäftsführer, Firma Kaiser Aluminium-Umformtechnik Peter Schumacher, Bürgermeister der Gemeinde Dunningen, Herbert Weiskopf, Geschäftsführer in der Leyendecker-Gruppe, Simon Leyendecker, Geschäftsführer und persönlich haftender Gesellschafter der Leyendecker-Gruppe und Thomas Herzog, Oberbürgermeister der Stadt Schramberg. Foto: pm

Der Spe­zia­list für Alu­mi­ni­um­schmie­de­tei­le errich­tet einen Neu­bau im Inter­kom­mu­na­len Indus­trie­ge­biet See­dorf-Wald­mös­sin­gen und baut sei­ne Fer­ti­gungs­ka­pa­zi­tä­ten aus. Das berich­ten die Fir­ma und die Stadt Schram­berg in einer gemein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung:

Die Fir­ma Kai­ser sei auf Wachs­tums­kurs und erstel­le ein neu­es, moder­nes Betriebs­ge­bäu­de im Inter­kom­mu­na­len Indus­trie­ge­biet See­dorf-Wald­mös­sin­gen (IKGI). Und wei­ter: „Dies ist ein wei­te­rer Mei­len­stein in der erfolg­rei­chen Geschich­te der Fir­ma Kai­ser Alu­mi­ni­um-Umform­tech­nik.”

Auch für das IKGI ist die Ansied­lung ein gro­ßer Erfolg im Hin­blick auf die Ent­wick­lung des gesam­ten Gewer­be­ge­bie­tes. Der Ver­kauf über das 2,5 Hekt­ar umfas­sen­de Grund­stück wur­de am 2. Okto­ber 2018 besie­gelt. Der Neu­bau soll bis Mit­te 2020 fer­tig­ge­stellt sein und beher­bergt dann das Schmie­de­werk sowie den Werk­zeug­bau und den Kon­struk­ti­ons­be­reich. Der Stand­ort in Flu­orn-Win­zeln mit der mecha­ni­schen Bear­bei­tung, der Logis­tik und der Ver­wal­tung bleibt in der jet­zi­gen Form bestehen.

Mit dem Neu­bau reagiert die fami­li­en­geführ­te Fir­ma, zusam­men mit ihrem Mit-Gesell­schaf­ter
– der Ley­en­de­cker Grup­pe aus Frank­furt am Main – auf das ver­gan­ge­ne und ange­streb­te Wachs­tum des Unter­neh­mens. „Der Leicht­bau und ins­be­son­de­re geschmie­de­te Alu­mi­ni­um-Kom­po­nen­ten fin­den immer grö­ße­re Bedeu­tung im Markt. Der Neu­bau trägt die­ser Ent­wick­lung Rech­nung und wird unse­rer Beleg­schaft mit mehr als 100 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern eine moder­ne, anspre­chen­de Arbeits­um­ge­bung bie­ten und unse­re Arbeits­ab­läu­fe opti­mie­ren“, so die bei­den Geschäfts­füh­rer der Kai­ser Alu­mi­ni­um-Umform­tech­nik Ott­mar Kai­ser und Tho­mas Schin­le. „Zugleich beken­nen wir uns mit dem Neu­bau im IKGI als Arbeit­ge­ber klar zur Regi­on“ fügt Tho­mas Kai­ser, Bei­rats­vor­sit­zen­der und Lei­ter Stra­te­gie und Ent­wick­lung hin­zu. Die im IKGI neu ent­ste­hen­de Pro­duk­ti­ons­hal­le nebst Maschi­nen und Anla­gen umfasst Inves­ti­tio­nen von ins­ge­samt rund 15 Mil­lio­nen Euro. 

Eben­falls plant Kai­ser im Zuge des Aus­baus wei­te­re Arbeits­stel­len zu schaf­fen. Der Ver­bands­vor­sit­zen­de des IKGI, Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog bedank­te sich gemein­sam mit dem stell­ver­tre­ten­den Ver­bands­vor­sit­zen­den, Bür­ger­meis­ter Peter Schu­ma­cher bei dem Fir­men­grün­der und geschäfts­füh­ren­den Gesell­schaf­tern für das Ver­trau­en und die gute Zusam­men­ar­beit und freut sich „die Unter­neh­mer­fa­mi­lie und deren Mit­ge­sell­schaf­ter für den Stand­ort und ins­be­son­de­re für das im Jahr 1998 gegrün­de­te IKGI über­zeugt zu haben.“

Lärmgutachten brauchte Zeit

Der ent­ste­hen­den Lärm­si­tua­ti­on ist die Fir­ma Kai­ser in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Gewer­be­auf­sichts­amt des Land­rats­am­tes Rott­weil früh­zei­tig mit gro­ßer Sen­si­bi­li­tät begeg­net. Es wur­de eine schall­tech­ni­sche Unter­su­chung in Auf­trag gege­ben, wel­che den Nach­weis erbracht hat, dass mit dem neu­en Betriebs­ge­bäu­de die gefor­der­ten Grenz­wer­te ein­ge­hal­ten wer­den. Nicht zuletzt des­halb wur­de der Ter­min zur Ver­trags­un­ter­zeich­nung um eini­ge Zeit ver­scho­ben.

Der Wirt­schafts­för­de­rer der Stadt Schram­berg, Man­fred Jung­beck, ergänzt: „Durch den Ver­kauf die­ser und wei­te­rer Flä­chen hat sich das Flä­chen­an­ge­bot so weit ver­än­dert, dass in den rele­van­ten Gre­mi­en über die Erwei­te­rung des Inter­kom­mu­na­len Indus­trie­ge­biets See­dorf-Wald­mös­sin­gen abge­stimmt wer­den muss.“