Kaiser Aluminium-Umformtechnik investiert im Interkommunalen Gewerbegebiet

Rund 15 Millionen Euro Investition geplant

Der Spezialist für Aluminiumschmiedeteile errichtet einen Neubau im Interkommunalen Industriegebiet Seedorf-Waldmössingen und baut seine Fertigungskapazitäten aus. Das berichten die Firma und die Stadt Schramberg in einer gemeinsamen Pressemitteilung:

Die Firma Kaiser sei auf Wachstumskurs und erstelle ein neues, modernes Betriebsgebäude im Interkommunalen Industriegebiet Seedorf-Waldmössingen (IKGI). Und weiter: „Dies ist ein weiterer Meilenstein in der erfolgreichen Geschichte der Firma Kaiser Aluminium-Umformtechnik.“

Auch für das IKGI ist die Ansiedlung ein großer Erfolg im Hinblick auf die Entwicklung des gesamten Gewerbegebietes. Der Verkauf über das 2,5 Hektar umfassende Grundstück wurde am 2. Oktober 2018 besiegelt. Der Neubau soll bis Mitte 2020 fertiggestellt sein und beherbergt dann das Schmiedewerk sowie den Werkzeugbau und den Konstruktionsbereich. Der Standort in Fluorn-Winzeln mit der mechanischen Bearbeitung, der Logistik und der Verwaltung bleibt in der jetzigen Form bestehen.

Mit dem Neubau reagiert die familiengeführte Firma, zusammen mit ihrem Mit-Gesellschafter
– der Leyendecker Gruppe aus Frankfurt am Main – auf das vergangene und angestrebte Wachstum des Unternehmens. „Der Leichtbau und insbesondere geschmiedete Aluminium-Komponenten finden immer größere Bedeutung im Markt. Der Neubau trägt dieser Entwicklung Rechnung und wird unserer Belegschaft mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine moderne, ansprechende Arbeitsumgebung bieten und unsere Arbeitsabläufe optimieren“, so die beiden Geschäftsführer der Kaiser Aluminium-Umformtechnik Ottmar Kaiser und Thomas Schinle. „Zugleich bekennen wir uns mit dem Neubau im IKGI als Arbeitgeber klar zur Region“ fügt Thomas Kaiser, Beiratsvorsitzender und Leiter Strategie und Entwicklung hinzu. Die im IKGI neu entstehende Produktionshalle nebst Maschinen und Anlagen umfasst Investitionen von insgesamt rund 15 Millionen Euro. 

Ebenfalls plant Kaiser im Zuge des Ausbaus weitere Arbeitsstellen zu schaffen. Der Verbandsvorsitzende des IKGI, Oberbürgermeister Thomas Herzog bedankte sich gemeinsam mit dem stellvertretenden Verbandsvorsitzenden, Bürgermeister Peter Schumacher bei dem Firmengründer und geschäftsführenden Gesellschaftern für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und freut sich „die Unternehmerfamilie und deren Mitgesellschafter für den Standort und insbesondere für das im Jahr 1998 gegründete IKGI überzeugt zu haben.“

Lärmgutachten brauchte Zeit

Der entstehenden Lärmsituation ist die Firma Kaiser in enger Zusammenarbeit mit dem Gewerbeaufsichtsamt des Landratsamtes Rottweil frühzeitig mit großer Sensibilität begegnet. Es wurde eine schalltechnische Untersuchung in Auftrag gegeben, welche den Nachweis erbracht hat, dass mit dem neuen Betriebsgebäude die geforderten Grenzwerte eingehalten werden. Nicht zuletzt deshalb wurde der Termin zur Vertragsunterzeichnung um einige Zeit verschoben.

Der Wirtschaftsförderer der Stadt Schramberg, Manfred Jungbeck, ergänzt: „Durch den Verkauf dieser und weiterer Flächen hat sich das Flächenangebot so weit verändert, dass in den relevanten Gremien über die Erweiterung des Interkommunalen Industriegebiets Seedorf-Waldmössingen abgestimmt werden muss.“

 

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