Nach der Vertragsunterzeichung (von links): Dr. Udo Schnell (Vors. d. Geschäftsführung Kern-Liebers) Dr. Hans-Jochem Steim (Gesellschafter und Vorsitzender des Verwaltungsrats Kern-Liebers), Irene Wagner (Geschäftsführende Gesellschafterin psm protech), Dirk Heers (Technischer Geschäftsführer Kern-Liebers), Klaus Scheuble (Kaufmännischer Geschäftsführer Kern-Liebers) und Stefan Tschugmell (Geschäftsbereichsleiter Draht Kern-Liebers). Fotos: Thomas Klinger

SCHRAMBERG (pm/him) – Die Fir­men­grup­pe „Kern-Lie­bers“ aus Schram­berg wird eine Mehr­heits­be­tei­li­gung an psm pro­tech in Markt­schel­len­berg im Berch­tes­ga­de­ner Land erwer­ben, teilt das Unter­neh­men am Diens­tag­abend mit. Wenn das Kar­tell­amt sei­ne recht­li­che Prü­fung abge­schlos­sen hat, wer­de psm pro­tech damit Teil der welt­weit agie­ren­den Kern-Lie­bers Fir­men­grup­pe.

Kern-Lie­bers“ ist bekannt­lich ein inter­na­tio­na­ler Zulie­fe­rer für Sys­tem­her­stel­ler der Auto­mo­bil-, Tex­til- und Kon­sum­gü­ter­in­dus­trie. Die Fir­men­grup­pe ent­wi­ckelt und fer­tigt welt­weit in mehr als 50 Gesell­schaf­ten Prä­zi­si­ons­pro­duk­te aus Band­stahl, Draht, Kunst­stoff-Ver­bund und Son­der­ma­te­ria­li­en.

psm pro­tech beschäf­tigt etwa 220 Mit­ar­bei­ter und erwirt­schaf­tet einen Umsatz von 15 Mil­lio­nen Euro an den Stand­or­ten Markt­schel­len­berg im äußers­ten Süd­os­ten Bay­erns und Zala­e­ger­s­zeg in Ungarn. Das Unter­neh­men sei „mit einem inno­va­ti­ven Werk­zeug- und For­men­bau, dem eige­nen Spe­zi­al­an­la­gen­bau sowie moderns­ter Kunst­stoff-Sprit­ze­rei und Stan­ze­rei Lie­fe­rant der Sys­tem­her­stel­ler für die Kon­struk­ti­on und Her­stel­lung kom­ple­xer Bau­tei­le und deren Kom­po­nen­ten“, so Kern-Lie­bers in der Press­mit­tei­lung wei­ter.

psm protech in Marktschellenberg.
psm pro­tech in Markt­schel­len­berg.

Dank sei­ner Unter­neh­mens­grö­ße, der bestän­di­gen tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung und der engen Part­ner­schaft, die „Kern-Lie­bers“ mit den Kun­den pfle­ge, habe die Fir­men­grup­pe nicht nur die Erfah­rung, son­dern auch die Kom­pe­tenz, vom Ent­wurf bis zur Seri­en­fer­ti­gung alles aus einer Hand anbie­ten zu kön­nen, heißt es wei­ter. Die Fir­men­grup­pe erwirt­schaf­tet mit welt­weit 6900 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern einen Umsatz von 661 Mil­lio­nen Euro.

Im Jahr 2006 hat die „Kern-Lie­bers“ Grup­pe mit der Über­nah­me der Fir­ma Carl Haas an den Stand­or­ten Schram­berg, Stri­bro (Tsche­chi­en) und Mil­heirós – Maia (Por­tu­gal) den ers­ten Schritt zur Kom­pe­tenz­er­wei­te­rung im Bereich der Kunst­stoff­ver­bund­tei­le unter­nom­men. „Mit der Mehr­heits­be­tei­li­gung an psm pro­tech wird die­se Kom­pe­tenz nun wei­ter aus­ge­baut“, betont Dr. Udo Schnell, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung von „Kern-Lie­bers“.

Die „Kern-Lie­bers“ Grup­pe möch­te mit die­ser geziel­ten Akqui­se für ihre Kun­den welt­weit wach­sen und das Kom­pe­tenz­feld mit Kunst­stoff-Metall-Ver­bund-Tei­len und Bau­grup­pen abrun­den.

psm pro­tech pro­fi­tiert von der Anbin­dung an ein inter­na­tio­na­les Netz­werk mit Finanz­kraft und Auto­mo­ti­ve Exper­ti­se“, freut sich Ire­ne Wag­ner, die wei­ter­hin als geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin von psm pro­tech tätig sein wird. „Unser Unter­neh­men wird künf­tig eng mit Carl Haas zusam­men­ar­bei­ten. Das in bei­den Fir­men bestehen­de Kun­den­port­fo­lio ergänzt sich her­vor­ra­gend. Durch den Zusam­men­schluss kön­nen wei­te­re Kun­den gewon­nen, bestehen­de Kun­den noch bes­ser bedient, und inter­na­tio­na­le Groß­pro­jek­te mit glo­ba­ler Auf­trags­ver­ga­be rea­li­siert wer­den.“

Aber nicht nur die Daten, Zah­len, Fak­ten mach­ten „Kern-Lie­bers“ und psm pro­tech zu idea­len Part­nern, schreibt das Unter­neh­men. Bei­de Unter­neh­men wür­den auch durch gemein­sa­me Ziel­vor­stel­lun­gen und ein fes­tes Wer­te­ge­rüst getra­gen: Sowohl „Kern-Lie­bers“, als auch psm pro­tech streb­ten danach, zu den welt­bes­ten Anbie­tern ihrer Pro­duk­te zu zäh­len, kon­ti­nu­ier­lich den Umsatz und die Ertrags­kraft zu stei­gern und dabei nach­hal­tig mit gro­ßer Ver­ant­wor­tung für die Mit­ar­bei­ter, die Umwelt und die Gesell­schaft zu wirt­schaf­ten, schreibt die Fir­ma abschlie­ßend.

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