Die Betriebs­ver­samm­lung am Don­ners­tag war laut der IG-Metall-Bevoll­mäch­tig­ten Doro­thee Diehm sehr gut besucht. Der von der IG-Metall am Diens­tag ver­teil­te offe­ne Brief an die Geschäfts­lei­tung habe „Wel­len geschla­gen“.

Inhalt­lich ging es um die Lage im Unter­neh­men, die For­de­rung  und Begrün­dung der Geschäfts­lei­tung, das tarif­li­che Zusatz­geld nicht aus­zah­len zu wol­len und die Ankün­di­gung, der Stand­ort Schram­berg wer­de gege­be­nen­falls ver­klei­nert. Außer­dem hat die Geschäfts­lei­tung bekannt gege­ben, dass das eigent­lich geplan­te Tech­zen­trum „auf Eis“ gelegt wer­de und in Tei­len der Nadel­fer­ti­gung Kurz­ar­beit ange­mel­det wer­den soll.

Bei der Betriebs­ver­samm­lung, an der neben dem Vor­sit­zen­den der Geschäfts­lei­tung Dr. Udo Schnell und sei­nen Vor­stands­kol­le­gen auch Dr. Hans-Jochem Steim teil­nahm, hat­ten die Mit­ar­bei­ter eine Viel­zahl von Fra­gen an die Fir­men­lei­tung. Fra­gen, die zei­gen, dass im Unter­neh­men eini­ges nicht so läuft, wie es sich die Mit­ar­bei­ter wün­schen:

Drei Bei­spie­le: „Es wer­den tau­sen­de von Euro in exter­ne Bera­tun­gen wie von Fa. XY oder S.  gesteckt. Wie­so wer­den nicht erst die eige­nen MA befragt?“ –  „War­um wer­den die MA so wenig in die Pro­zes­se mit ein­ge­bun­den? Schließ­lich sind sie es doch, die Tag für Tag mit den Pro­ble­men kämp­fen.  Nicht nur reden, Taten fol­gen las­sen….“  –  „Wie­so wird allg. kei­ne kla­re Ansa­ge mehr gemacht? (Nur noch Gerüch­te gestreut /schüren von Unmut + Angst)“

Zu  der inhalt­li­chen Dis­kus­si­on liegt uns bis­her nur die Dar­stel­lung der IG-Metall­sei­te vor. Sobald wir Gele­gen­heit hat­ten, auch mit der Geschäfts­lei­tung zu spre­chen, wer­den wir aus­führ­lich berich­ten.