SCHRAMBERG (him) – „Kern-Lie­bers“ schließt sein Werk in Asse in Bel­gi­en, dafür wer­den die Pro­duk­ti­ons­stand­or­te in Deutsch­land und Chi­na gestärkt. Das geht aus einer Pres­se­mit­tei­lung des Unter­neh­mens her­vor.

Die Geschäfts­füh­rung der „Kern-Lie­bers“ Grup­pe, nach eige­nen Anga­ben welt­weit füh­ren­der Spe­zia­list in der Her­stel­lung hoch­prä­zi­ser Kom­po­nen­ten wie Draht­fe­dern, Spe­zi­al­dräh­te, Band­fe­dern, Stanz­tei­le, Kunst­stoff­ver­bund­tei­le, Tei­le für Tex­til­ma­schi­nen, habe beschlos­sen, „die Pro­duk­ti­on von flach­ge­walz­tem Draht und von Tei­len für die Tex­til­ma­schi­nen­in­dus­trie von LAMINAGE de PRECISION Inter­na­tio­nal (LDP) in Asse/Belgien in ande­re Stand­or­te der Fir­men­grup­pe in Deutsch­land (Hardt und Bocholt) und in Chi­na (Tai­cang) zu ver­la­gern“, schreibt das Unter­neh­men.

Die­se Ent­schei­dung sei not­wen­dig, „um der gestie­ge­nen Wett­be­werbs­in­ten­si­tät in die­sen spe­zi­fi­schen Märk­ten Rech­nung zu tra­gen.“ Die­se Neu­ord­nung füh­re zu einer „Bün­de­lung von Fer­ti­gungs­um­fän­gen an ande­ren Stand­or­ten, um auch den gestie­ge­nen Kun­den­an­for­de­run­gen begeg­nen zu kön­nen“. Kon­kret bedeu­tet dies, dass die 19 Arbeits­plät­ze in Bel­gi­en gestri­chen und das Werk dort geschlos­sen wird, bestä­tigt das Unter­neh­men auf Nach­fra­ge. Im Gegen­zug wer­den die Bru­ker-Spaleck-Wer­ke auf dem Hardt und in Bocholt sowie in Tai­cang gestärkt. Ob dort zusätz­li­che Mit­ar­bei­ter ein­ge­stellt wer­den, ist noch unklar.

Es sei beab­sich­tigt, das Pro­jekt in meh­re­ren Teil­ab­schnit­ten auf­zu­tei­len und bis zum Ende des Jah­res 2016 abzu­schlie­ßen. Die von der Ver­la­ge­rung betrof­fe­nen 19 Mit­ar­bei­ter am Stand­ort LDP in Asse habe die Geschäfts­lei­tung Ende letz­ter Woche vor Ort infor­miert.
Die Kun­den im In- und Aus­land sei­en eben­falls dar­über infor­miert wor­den, dass die Lie­fer­kon­ti­nui­tät in der gewohn­ten Qua­li­tät auch in der neu­en Kon­stel­la­ti­on gewähr­leis­tet sei.

Aus Sicht des Betriebs­ra­tes sei die Ent­schei­dung für die Stand­or­te Bocholt und Hardt gut, denn es sta­bi­li­sie­re die­se bei­den Betrie­be, weil es Zusatz­ge­schäft brin­ge. Der Betriebs­rats­vor­sit­zen­de Fred Zehn­der rech­net aber nur mit ein oder zwei zusätz­li­chen Arbeits­plät­zen auf dem Hardt.