Die Firma Schnöring.Foto: pm

Kern-Lie­bers will einen ande­ren Federn­her­stel­ler über­neh­men. Das teilt das Unter­neh­men am Frei­tag spät­abends mit.

Die Fir­men­grup­pe Kern-Lie­bers mit Sitz in Schram­berg beab­sich­ti­ge, sämt­li­che Antei­le der Fir­ma Schnö­ring Schalks­müh­le zu erwer­ben, vor­be­halt­lich trans­ak­ti­ons­üb­li­cher Zustim­mun­gen, heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung.

Die Fir­ma Schnö­ring wer­de damit Teil der  welt­weit agie­ren­den Kern-Lie­bers Fir­men­grup­pe. Schnö­ring wur­de 1926 als Her­stel­ler von Spi­ral­fe­dern in Schalks­müh­le  gegrün­det. Schalks­müh­le liegt im Nord­wes­ten des Sauer­lan­des in Nord­rhein-West­fa­len. Heu­te pro­du­zie­re das Unter­neh­men tech­ni­sche Federn, Draht- und Stanz­bie­ge­tei­le, sowie kom­ple­xe Bau­grup­pen für sei­ne Kun­den. Belie­fert wer­de in ers­ter Linie die Elek­tro- und Auto­mo­bil­zu­lie­fer­indus­trie, sowie die Möbel­be­schlag-,  Wei­ße Ware- und Medi­zin­tech­nik­bran­che.

Die gut 190 Mit­ar­bei­ter am Stand­ort Schalks­müh­le erwirt­schaf­te­ten einen Umsatz von zuletzt 28,5 Mil­lion­nen Euro pro Jahr. „Das hohe Know­how der Mit­ar­bei­ter mit eige­ner Werk­zeug­kon­struk­ti­on und eige­nem Werk­zeug­bau, sowie ein modern aus­ge­stat­te­ter Maschi­nen­park sind der Grund­stein für die Lösung und Fer­ti­gung kun­den­in­di­vi­du­el­ler Pro­duk­te”, heißt es in der Mit­tei­lung von Kern-Lie­bers. 

Die Über­nah­me durch die welt­weit täti­ge Kern-Lie­bers Grup­pe ermög­li­che es Schnö­ring  unter ande­rem sei­ne Wachs­tums­po­ten­tia­le  der Zukunft auch in den glo­ba­len Märk­ten nut­zen zu kön­nen bezie­hungs­wei­se neue Märk­te zu erschlie­ßen. Gleich­zei­tig wür­den die Arbeits­plät­ze und der Stand­ort als Basis des zukünf­ti­gen Wachs­tums erhal­ten. 

Durch die Grö­ße und Finanz­kraft bie­tet uns Kern-Lie­bers Mög­lich­kei­ten, die wir allein nicht gehabt hät­ten“, freut sich Axel Schnö­ring, der das Unter­neh­men wei­ter­hin als Geschäfts­füh­rer gemein­sam mit sei­nem Kol­le­gen Micha­el Bona­cker-Peter­sen lei­ten wird. Für Kern-Lie­bers stel­le der Erwerb der Fir­ma Schnö­ring eine Arron­die­rung in den Berei­chen Draht­fe­dern und Stanz­bie­ge­tei­le dar.

Mit der Über­nah­me der Antei­le an Schnö­ring bau­en wir unser Pro­dukt- und Kun­den­port­fo­lio ins­be­son­de­re im Non-Auto­mo­ti­ve-Geschäft aus und schaf­fen zusätz­li­che Wachs­tums­mög­lich­kei­ten für die Grup­pe“, bestä­tigt Dr. Udo Schnell, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung von Kern-Lie­bers, laut Pres­se­mit­tei­lung.

Info:

Kern-Lie­bers ist ein inter­na­tio­na­ler Zulie­fe­rer für Sys­tem­her­stel­ler der Auto­mo­bil-, Tex­til- und Kon­sum­gü­ter­in­dus­trie. Die Fir­men­grup­pe ent­wi­ckelt und fer­tigt laut eige­nen Anga­ben welt­weit in über 50 ope­ra­ti­ven Gesell­schaf­ten Prä­zi­si­ons­pro­duk­te aus Band­stahl, Draht, Kunst­stoff-Ver­bund und Son­der­ma­te­ria­li­en in höchs­ter Qua­li­tät.

Dank der Unter­neh­mens­grö­ße, der bestän­di­gen tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung und der engen Part­ner­schaft, die Kern-Lie­bers mit den Kun­den pflegt, habe die Fir­men­grup­pe nicht nur die Erfah­rung, son­dern auch die Kom­pe­tenz, vom Ent­wurf bis zur Seri­en­fer­ti­gung alles aus einer Hand anbie­ten zu kön­nen. Die Fir­men­grup­pe erwirt­schaf­tet mit welt­weit 8000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern  einen Umsatz von 750 Mil­lio­nen Euro