Die 2017er Jubilare mit der Geschäftsleitung. Foto: pm

SCHRAMBERG/MARIAZELL (pm) Bei der Jubi­lar­fei­er von Kern-Lie­bers ver­gan­ge­nen Frei­tag, zu der alle akti­ven und ehe­ma­li­gen Jubi­la­re in die Mühl­bach­hal­le nach Maria­zell ein­ge­la­den wur­den, berich­te­te der Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung Dr. Udo Schnell über das Geschäfts­jahr und die aktu­el­le Lage der Unter­neh­mens-Grup­pe. Laut Pres­se­mit­tei­lung bedank­te er sich für die lang­jäh­ri­gen Ver­diens­te der Mit­ar­bei­ter beim wei­te­ren Aus­bau der her­vor­ra­gen­den Markt­po­si­ti­on des Unter­neh­mens. Weri­ter heißt es:

Das Ende Juni abge­lau­fe­ne Geschäfts­jahr 2016/17 ver­lief für die Unter­neh­mens­grup­pe zufrie­den­stel­lend. Mit einem welt­wei­ten Wachs­tum von  plus zehn Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr erziel­te die Grup­pe einen Umsatz von 727 Mil­lio­nen Euro. Die gestie­ge­ne Nach­fra­ge nach den Pro­duk­ten des Kon­zerns konn­te nur auf­grund des hohen Enga­ge­ments aller Mit­ar­bei­ter an allen Stand­or­ten gemeis­tert wer­den. Zu die­sem Umsatz­wachs­tum konn­ten alle Regio­nen ihren Teil bei­tra­gen, ins­be­son­de­re die Regi­on Chi­na mit plus 30 Pro­zent und die wei­te­ren asia­ti­schen Län­der mit plus 15 Pro­zent Auch im euro­päi­schen Aus­land konn­te der Umsatz im Ver­gleich zum Vor­jahr mit plus acht Pro­zent, in Deutsch­land mit plus sechs Pro­zent und im NAFTA-Raum mit plus vier Pro­zent gestei­gert wer­den.

Das lau­fen­de Geschäfts­jahr 2017/18 hat­te einen guten Start. Der Umsatz in den ers­ten fünf Mona­ten von Juli bis ein­schließ­lich Novem­ber lag mit 307 Mil­lio­nen Euro sechs Pro­zent über dem Vor­jahr und ent­sprach damit den Erwar­tun­gen, die die Geschäfts­füh­rung mit die­sem Geschäfts­jahr ver­bun­den hat­te. Im Gegen­satz zum letz­ten Geschäfts­jahr macht sich aktu­ell eine gewis­se Umsatz­schwä­che im Nafta-Raum, also in den USA und in Mexi­ko bemerk­bar, woge­gen die ande­ren Welt­re­gio­nen wei­ter­hin Wachs­tum zei­gen.

Mit der Gesamt­be­wer­tung für das Geschäfts­jahr sind wir zwar noch vor­sich­tig, den­ken aber, dass wir die 750 Mil­lio­nen Umsatz-Mar­ke errei­chen wer­den“, so Udo Schnell. Die robus­te Welt­kon­junk­tur und die in fast allen Märk­ten nach wie vor star­ke Auto­mo­bil­kon­junk­tur stützt die­se Annah­me, obwohl sich die gro­ßen Län­der der­zeit in sehr unter­schied­li­chen Pha­sen des Kon­junk­tur­zy­klus befin­den. „Die­se asyn­chro­ne Ent­wick­lung ber­ge die Gefahr einer Abdämp­fung der  welt­wirt­schaft­li­chen Expan­si­on in sich“, so Udo Schnell. 

Weitere Investitionen geplant

Kern-Lie­bers inves­tiert wei­ter in die Absi­che­rung  der Zukunft: allein im Geschäfts­jahr 2016/17 wur­den 82 Mil­lio­nen Euro inves­tiert und mit einer Inves­ti­ti­ons­quo­te von zwölf Pro­zent erneut ein sehr hohes Niveau erreicht. Hin­ter die­sen Sum­men ste­hen Inves­ti­tio­nen für neue Pro­dukt­pro­jek­te, für die Stei­ge­rung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit unse­rer Anla­gen aber auch für die Erwei­te­rung von Pro­duk­ti­ons­flä­chen.

Welt­weit beschäf­tigt die Kern-Lie­bers Grup­pe Ende Novem­ber 2017 mit ins­ge­samt etwa 7800 Mit­ar­bei­tern etwa 500 Mit­ar­bei­ter mehr als im Vor­jahr. In Deutsch­land sind der­zeit etwa 3600 Mit­ar­bei­ter für Kern-Lie­bers tätig. Die Zahl der im Stamm­werk auf dem Sul­gen Beschäf­tig­ten liegt der­zeit bei 1480 Mit­ar­bei­tern.

Fachkräfte-Ausbildung

Um den zukünf­ti­gen Bedarf an Fach­kräf­ten im Stamm­werk in Schram­berg abzu­si­chern, hat Kern-Lie­bers in die­sem Jahr die Zahl der Aus­bil­dungs­plät­ze noch­mals erhöht. Der­zeit bil­det  Kern-Lie­bers am Stand­ort Schram­berg ins­ge­samt 136 jun­ge Men­schen aus, davon 105 im gewerb­li­chen und 31 im kauf­män­ni­schen Bereich. Unter den 136 Aus­zu­bil­den­den befin­den sich 29 Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge unse­rer Mit­ar­bei­ter. Im Sep­tem­ber hat die Geschäfts­lei­tung 46 jun­ge Men­schen begrüßt, die bei Kern-Lie­bers ihre Aus­bil­dung begon­nen haben. Dazu kom­men noch drei Azu­bis bei Carl Haas und ein Azu­bi bei der Fir­ma Boh­nert.

Die­se jun­gen Men­schen haben eine gute Wahl getrof­fen: im dies­jäh­ri­gen Abschluss­jahr­gang konn­ten mehr als die Hälf­te der Aus­zu­bil­den­den ihre Aus­bil­dung als soge­nann­te „Tur­bo-Azu­bis“ ver­kür­zen. Trotz die­ser zum Teil ver­kürz­ten Aus­bil­dungs­zei­ten konn­ten im Jahr­gang ins­ge­samt 25 Belo­bi­gun­gen und 4 Prei­se ver­lie­hen wer­den. Der Noten­durch­schnitt im gewerb­li­chen Bereich lag bei 1,4.

Vor der eigent­li­chen Ehrung der Jubi­la­re wur­de auf die Fir­men­er­eig­nis­se der Ein­tritts-Jah­re 1967, 1977 und 1992 der Jubi­la­re ein­ge­gan­gen. Anschlie­ßend wur­den ins­ge­samt 19 Jubi­la­re geehrt:  ein Jubi­lar mit einer Dienst­zeit von 50 Jah­ren, sie­ben Jubi­la­re mit einer Dienst­zeit von 40 Jah­ren und elf Jubi­la­re mit einer Dienst­zeit von 25 Jah­ren. Die Geschäfts­füh­rung dank­te den Jubi­la­ren auch im Namen der Gesell­schaf­ter für die lang­jäh­ri­ge Loya­li­tät und Ver­bun­den­heit zum Unter­neh­men.

Betriebs­rats­vor­sit­zen­der Fred Zehn­der gra­tu­lier­te im Namen der Arbeits­kol­le­gen und Hans Huber sprach namens der Jubi­la­re den Dank aus. 

Geehrt wur­den für 50-jäh­ri­ge Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit:

Ger­hard Trapp.

Für 40-jäh­ri­ge Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit:

 Lothar Bor­ho (nicht anwe­send), Heinz Düs­ter­höft, Frank Gün­ter,  Hans Huber,  Mus­ta­fa Sen­el, Uwe Stai­ger und Abdur­rah­man Torun.

Für 25 Jah­re Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit aus­ge­zeich­net wur­den:

Mar­kus Braun, Edu­ard Deis, Svet­la­na Gav­ric, Jan Gomo­la,  Nico Kim­mich (nicht anwe­send) und Petra Moos­mann.