Rund 150 Veranstaltungen im Berichtsjahr, über 20 Innovationsprojekte und das neue Projekt „DigitalMountains“: Bei der jüngsten Versammlung von TechnologyMountains in Tuttlingen wurde den anwesenden Mitgliedsvertretern eine Erfolgsbilanz vorgelegt. Foto: TechnologyMountains/ Ralph Gravenstein

 

Mit einer Erfolgs­bi­lanz schloss die Clus­ter­initia­ti­ve Tech­no­lo­gy­Moun­tains ihr Geschäfts­jahr 2017/2018 ab: „Star­ker Mit­glie­der­zu­wachs, rund 150 Ver­an­stal­tun­gen, über 20 Inno­va­ti­ons­pro­jek­te und das neue Pro­jekt „Digi­tal­Moun­tains“ waren die mar­kan­ten Eck­punk­te der Mit­glie­der­ver­samm­lung in Tutt­lin­gen”, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung des Ver­eins. Und wei­ter>:

Tech­no­lo­gy­Moun­tains-Vor­stands­vor­sit­zen­der Dr. Harald Stall­forth ging nach der Begrü­ßung der 110 anwe­sen­den Mit­glieds­ver­tre­ter nicht ohne Stolz auf die wich­tigs­ten Kenn­zah­len ein: Rund 150 Semi­na­re, Gesprächs­run­den und Tagun­gen mit etwa 4000 Teil­neh­mern sei­en es im ver­gan­ge­nen Wirt­schafts­jahr gewe­sen, vom Arbeits­kreis bis hin zu groß auf­ge­zo­ge­nen Inno­va­ti­on Foren mit meh­re­ren hun­dert Teil­neh­mern. Ent­spre­chend umfang­reich sei auch der Pres­se­spie­gel aus­ge­fal­len: Exakt 258 Bei­trä­ge über Tech­no­lo­gy­Moun­tains waren im Berichts­zeit­raum 2017/2018 erschie­nen – die Auf­merk­sam­keits­wer­te stim­men also.

Die neu­en Mit­glie­der von Tech­no­lo­gy­Moun­tains wur­den per Prä­sen­ta­ti­on vor­ge­stellt, und der rasan­te Zuwachs setzt sich unver­min­dert fort: So sei die im Geschäfts­be­richt zum Ende des Wirt­schafts­jahrs benann­te Zahl von 260 schon wie­der über­holt, wie Dr. Harald Stall­forth erklär­te: „Wir haben aktu­ell bei­na­he die 300-Mit­glie­der-Mar­ke geknackt“, so sei­ne Sach­stands­mel­dung.

Für das inzwi­schen ange­lau­fe­ne Wirt­schafts­jahr erhielt der Wirt­schafts­plan eine ein­stim­mi­ge Zustim­mung. Als Ergän­zung zum Tätig­keits­be­richt der Ver­eins­füh­rung run­de­te die Vor­stel­lung von vier Pro­jek­ten aus dem Port­fo­lio von Tech­no­lo­gy­Moun­tains die Ver­samm­lung ab: So prä­sen­tier­te Mar­tin Fried­rich (Tech­no­lo­gie­zen­trum St. Geor­gen) die Grund­la­gen des neu gestar­te­ten „Digi­tal Hub“ Digi­tal­Moun­tains, der die Ver­net­zung von Res­sour­cen zu The­men wie erwei­ter­te oder vir­tu­el­le Rea­li­tät, cyber­phy­si­sche Sys­te­me sowie 3D-Druck für Koope­ra­ti­ons­pro­jek­te in der Regi­on, aber auch die Grün­der­sze­ne vor Ort stär­ken soll. Dr. Harald Stall­forth zeig­te sich über­zeugt, dass Digi­tal­Moun­tains in Zukunft ein wei­te­res wich­ti­ges Stand­bein von Tech­no­lo­gy­Moun­tains sein wer­de.

Tech­no­lo­gy­Moun­tains-Geschäfts­füh­re­rin Yvon­ne Gli­en­ke beleuch­te­te die Eck­da­ten des Pro­jekts „Clean­Med“ zur Opti­mie­rung der Tei­le- und Pro­dukte­r­ei­ni­gung in der Medi­zin­tech­nik auf: Ergeb­nis sei unter vie­len ande­ren Aspek­ten ein pra­xis­ge­rech­ter Leit­fa­den rund um das The­ma. Trotz Ende des För­der­zeit­raums haben sich 26 Pro­jekt­teil­neh­mer dazu ent­schlos­sen, die Run­de mit eige­nen Mit­teln und als Arbeits­kreis der Medi­cal­Moun­tains GmbH fort­zu­füh­ren.

Simon Herr­lich von der Hahn-Schickard-Gesell­schaft prä­sen­tier­te eine kli­ni­sche Anwen­dung von Mikro­tech­no­lo­gie: Durch beson­de­re Fer­ti­gungs­ver­fah­ren sei es durch die Ent­wick­lungs­ar­beit des Pro­jekts mög­lich, einen qua­li­ta­ti­ven und quan­ti­ta­ti­ven Schnell­test für mul­ti­re­sis­ten­te Kei­me durch­zu­füh­ren: Die mikro­me­ter­ge­naue Her­stel­lung klei­ner Ver­tie­fun­gen und dazu pas­sen­der Opti­k­ele­men­te macht die­sen Test um ein viel­fa­ches schnel­ler als bis­he­ri­ge Ver­fah­ren – wich­ti­ger Zeit­vor­teil im Kli­nik­all­tag.

Mari­us Fed­ler, neu­er Geschäfts­füh­rer des Kunst­stoff-Insti­tuts Süd­west, ver­wies auf gleich sie­ben aktu­ell lau­fen­de Pro­jek­te aus dem Kunst­stoff­be­reich. Zen­tra­les The­ma sei der­zeit das zuver­läs­sig dich­te Umsprit­zen von Bau­tei­len und Elek­tro­nik mit Duro­plas­ten. Exem­pla­risch stell­te er ein For­schungs­vor­ha­ben vor, bei dem die Taug­lich­keit von 3D-gedruck­ten Kunst­stoff­tei­len für den Auto­mo­bil­sek­tor erprobt wird.

Zum Ende der Ver­samm­lung hieß es dann noch Abschied­neh­men: Dr. Harald Stall­forth ver­ab­schie­de­te im Namen von Tech­no­lo­gy­Moun­tains nicht nur den bald schei­den­den Vil­lin­gen-Schwen­nin­ger Ober­bür­ger­meis­ter Rubert Kubon aus dem Vor­stand von Tech­no­lo­gy­Moun­tains, son­dern auch Sig­fried Kai­ser vom Kunst­stoff-Insti­tut Süd­west, der als Grün­dungs­mit­glied die Ent­wick­lung von Tech­no­lo­gy­Moun­tains mit­ge­prägt habe. Wie erfolg­reich der Ver­bund ist, konn­te Tech­no­lo­gy­Moun­tains-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Wolf mit einer neu­er­li­chen Aus­zeich­nung ver­deut­li­chen: Der Anfang Juli an Tech­no­lo­gy­Moun­tains ver­ge­be­ne Inno­va­ti­ons­preis „Top100“ sei ein wei­te­rer Beleg für die Exzel­lenz des Clus­ters.