Kontaktstelle Frau und Beruf stellt Pläne vor

Unterstützung für Frauen von IHK und Handwerkskammer

REGION (pm) – Als Mutter nach der Babypause wieder voll beruflich durchstarten, mit Kleinkind eine Teilzeitausbildung anfangen oder sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig machen – das sind nur einige Herausforderungen im Arbeitsleben von vielen Frauen.Darüber berichtet  die IHK in einer Pressemitteilung:

Diese Aufgaben müssen Frauen nicht alleine meistern. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Schwarzwald-Baar-Heuberg berät Frauen unabhängig vom Alter, Bildungsstand oder Nationalität in beruflichen Fragen. Als Trägerverbund zwischen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Handwerkskammer Konstanz (HWK) ist die Kontaktstelle in den Räumen der IHK-Akademie in Villingen-Schwenningen angesiedelt. Die Kontaktstelle wird vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gefördert und ist verantwortlich für die Landkreise Villingen-Schwenningen, Rottweil und Tuttlingen.

Seit 1. Februar leitet Miriam Kammerer von der IHK die Kontaktstelle. Ihr Pendant auf Seiten der HWK ist Marina Bergmann. Das Team von der Kontaktstelle hat für dieses Jahr schon einige Veranstaltungen geplant. So wird es im Sommer einen E-Commerce-Workshop speziell für Frauen geben. Darüber hinaus sind ein Vortrag zur Existenzgründung von Frauen geplant, eine Veranstaltung zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz und Vorträge im Rahmen der Frauenwirtschaftstage im Oktober. Auch zwei Kompetenzworkshops unter der bewährten Leitung von Maria Grundler (HWK) wird es wieder geben. Über weitere Angebote informiert die Website der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg unter www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de.

Barbara Sand, die bei der Kontaktstelle die Beratungen durchführt, sagt, dass sich die Frauen per E-Mail oder telefonisch an die Kontaktstelle wenden. Hauptsächlich gehe es um die Themen Weiterbildung, Umschulung, Rückkehr ins Berufsleben, um drohende Arbeitslosigkeit oder um Existenzgründungen. „Jeder Fall ist anders und wird individuell behandelt“, sagt Barbara Sand. Die Mitarbeiterinnen der Kontaktstelle bieten qualifizierte Beratungen in Villingen-Schwenningen, Rottweil und Tuttlingen an. Die Gespräche sind kostenlos und die Inhalte sind selbstverständlich vertraulich.

Die Frauen von der Kontaktstelle beraten nicht nur. Sie haben auch einen engen Kontakt zu Personalverantwortlichen in der Region und unterstützen diese bei der Förderung von weiblichem Nachwuchs in Unternehmen oder bei der Erstellung flexibler Arbeitszeitmodelle.

Die erfolgreiche Veranstaltung „Face-to-Face zum neuen Job“ wird in allen drei Landkreisen 2017 neu aufgelegt. Dabei steht der persönliche Dialog von Frauen und Unternehmern im Vordergrund. In lockerer Atmosphäre lernen sich die Teilnehmer gegenseitig kennen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Vorjahr haben 50 Prozent der teilnehmenden Frauen ihren neuen Arbeitgeber auf diese Weise kennengelernt.

Info
Das Landesprogramm Kontaktstelle Frau und Beruf besteht seit 1994. Mittlerweile agiert es an zwölf Standorten im Land. Zielsetzungen des Landesprogramms Kontaktstellen Frau und Beruf sind die Erschließung des Fachkräftepotenzials von Frauen für die Wirtschaft, die Gleichstellung von Frauen im Berufsleben sowie die Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Die Kontaktstelle Schwarzwald-Baar-Heuberg hat ihren Sitz in der IHK-Akademie in Villingen. Unter der E-Mail-Adresse info@frauundberuf-sbh.de und der Telefonnummer 07721 922-520 ist die Kontaktstelle zu erreichen.

 

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