Ländlicher Raum muss dranbleiben

Ländlicher Raum muss dranbleiben

REGION (pm) – Die Bedeutung des Breitbandausbaus im ländlichen Raum und die verstärkte Digitalisierung der Arbeitswelt, die bereits viele Unternehmen auch im Schwarzwald-Baar-Kreis betrifft, standen im Mittelpunkt eines Meinungsaustausches zwischen dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg, Thomas Albiez, und dem südbadischen Europaabgeordneten Dr. Andreas Schwab.

Beide waren sich laut IHK-Pressemitteilung einig, dass die schnelle Datenautobahn unverzichtbar für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg der hiesigen Unternehmen und damit auch für die Sicherung von Arbeitsplätzen sei. Die Initiative des Zweckverbandes Breitbandversorgung komme zur rechten Zeit und es müsse alles daran gesetzt werden, dass dem Verband keine Steine in den Weg gelegt und die Ausbaupläne zügig umgesetzt werden könnten.

Das große Thema der Zukunft, so Albiez und Schwab übereinstimmend, heiße „Industrie 4.0“ und der richtige Umgang mit der Verwertung von Daten und Gestaltung von digitalen Abläufen, die künftig nahezu jeden Wirtschaftszweig betreffen. Zu diesen Themen plant die IHK eine große Veranstaltung mit hochkarätigen Rednern. „In dieser Sache müssen alle an einem Strang ziehen. Die IHK ist nahe dran an den Betrieben und deshalb genau der richtige Partner, um diese wichtigen Punkte zu thematisieren und die Unternehmen zu begleiten“, sagte Schwab.

Der Digitale Binnenmarkt, so der CDU-Kreisvorsitzende und Sprecher im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz der EVP-Fraktion weiter, sei die zentrale Herausforderung in dieser Legislaturperiode für das Europäische Parlament. Die EU könne mit eigenen Standards im Digitalen Binnenmarkt die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Konkurrenten aus China, den USA oder Indien erhöhen. „Je schneller wir das Umfeld für die Unternehmen in diesem Wachstumssektor strukturieren, desto größer sind die Aussichten auf eine Vorreiterrolle in der EU insgesamt. Damit eröffnen sich bessere Marktchancen für europäische und vor allem regionale Betriebe.“

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 2. Juni 2015 von Martin Himmelheber (him). Erschienen unter https://www.nrwz.de/wirtschaft/laendlicher-raum-muss-dranbleiben/90259