Das Projekt „ALIMenTe“ (Aktivierung der Leistungspotenziale und Verbesserung der Integrationschancen von Menschen zur Teilhabe am Arbeitsmarkt) ist ein Angebot für Familien, die Leistungen der Grundsicherung erhalten. Durch ein Netzwerk von rund 100 kleinen und mittelständischen Unternehmen werde Eltern und ihren Kindern bei der Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz geholfen, som die Agentur für Arbeit in einer Pressemitteilung.

Die Koordination erfolge durch das Winkler Bildungszentrum in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Schwarzwald-Baar-Kreis. Eine Besonderheit des Projektes sei, dass der Fokus nicht auf einzelnen Personen liege, sondern ein familienzentrierter Ansatz verfolgt werde. „Wir begleiten die teilnehmenden Familien langfristig und suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, deren Situation zu verbessern“, sagt Projektleiter Markus Salhab. „Ein wichtiges Element ist die Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz – hier nutzen wir unser Netzwerk und stellen Patenschaften zwischen Betrieben und Teilnehmern her.“

„Uns ist es besonders wichtig, die Lebenssituation und gesellschaftliche Teilhabe für Familien, die von Ausgrenzung und Armut bedroht sind, zu verbessern. Mit diesem Angebot werden Familien angesprochen, die auf Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen sind und denen eine Integration in den Arbeitsmarkt aus eigener Kraft nicht gelingt“, ergänzt Mike Kalinasch, Bereichsleiter des Jobcenters Schwarzwald-Baar-Kreis. „Gerade in Zeiten von Corona ist es von zentraler Bedeutung, Familien zu unterstützen.“

Familien, die sich für eine Teilnahme interessieren, können unter der Telefonnummer 07721/209-777 einen Beratungstermin im Jobcenter vereinbaren. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Laufzeit beträgt 34 Monate und endet am 31. Dezember 2022.