Ausbilder von Schramberger Betrieben und Lehrer der Friedrich-Ebert-Schule trafen sich bei der Firma Kern-Liebers, um Themen einer Lernortkooperation zu besprechen. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm) – Die gewerb­li­che Aus­bil­dung ist eine der Grund­la­gen für den Erfolg der hei­mi­schen Indus­trie. Ver­ant­wort­lich für die Qua­li­tät der Aus­bil­dung sind die Dua­len Part­ner: Aus­bil­dungs­be­trie­be und Beruf­li­che Schu­len. Über ein Tref­fen der Part­ner berich­tet die Schu­le in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Um die­se Qua­li­tät zu hal­ten und wei­ter zu stei­gern, gibt es an der Fried­rich-Ebert-Schu­le eine Koope­ra­ti­on zwi­schen den Aus­bil­dungs­be­trie­ben und der Schu­le. Ziel ist ein stän­di­ger Aus­tausch zwi­schen Schu­le und Betrieb. Im Rah­men die­ser Lern­ort­ko­ope­ra­ti­on tra­fen sich Aus­bil­der von Betrie­ben der Metall­in­dus­trie und Fach­leh­rer der Fried­rich-Ebert-Schu­le vor Kur­zen bei der Fir­ma Kern-Lie­bers zum Aus­tausch über die gemein­sa­me Gestal­tung der Aus­bil­dung.

Zum Auf­takt stell­te Aus­bil­dungs­lei­ter Andre­as Bit­zer Ver­tre­tern von 20 Betrie­ben und eben­so vie­len Leh­rern der FES den beein­dru­cken­den Betrieb vor. Anschlie­ßend wur­den gemein­sa­me Lern­pro­jek­te bespro­chen, Mög­lich­kei­ten der Prü­fungs­vor­be­rei­tung aus­ge­lo­tet und Ver­än­de­run­gen an der Schu­le dis­ku­tiert.

Einig­keit bestand dar­in, dass die Schu­le ein wich­ti­ger Stand­ort­fak­tor für die hei­mi­sche Indus­trie ist und wei­ter aus­ge­baut wer­den muss. In die­sem Zusam­men­hang erläu­ter­te Schul­lei­ter Hans-Jür­gen Ohl­mann die Plä­ne des Land­krei­ses für einen Neu­bau, der im Juli beginnt.

Den Abschluss bil­de­te ein Betriebs­rund­gang durch die Fir­ma, bei dem neben der betrieb­li­chen Aus­bil­dung auch der spä­te­re Ein­satz der Aus­zu­bil­den­den in Pro­duk­ti­on und Ent­wick­lung erläu­tert wur­de.
Die Lern­ort­ko­ope­ra­ti­on trifft sich zwei­mal jähr­lich abwech­selnd in der Schu­le und in einem Aus­bil­dungs­be­trieb.

Durch den direk­ten Aus­tausch ler­nen sich nicht nur Leh­rer und Aus­bil­der, son­dern auch die Aus­bil­der unter­ein­an­der bes­ser ken­nen. So kön­nen auch Pro­jek­te leich­ter rea­li­siert wer­den, bei denen die Aus­bil­dun­gen meh­re­rer Betrie­be betei­ligt sind, wie etwa das Pro­jekt „Fla­schen­öff­ner“ der Werk­zeug­me­cha­ni­ker, bei dem die Betrie­be Kern-Lie­bers, Schnei­der Schreib­ge­rä­te, Jung­hans Micro­tec und Bomo aus der Raum­schaft Schram­berg betei­ligt waren.