Auch die Politik zeigt Interesse: Staatssekretärin Katrin Schütz (5. von links) mit Ausstellern aus Schwarzwald-Baar-Heuberg am Stand bei der Expo Real in München. Foto: Katrin Schütz

REGION (pm) – Die Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg prä­sen­tier­te sich mit Gewer­be­flä­chen und -immo­bi­li­en bei der Expo Real, Euro­pas größ­ter Immo­bi­li­en­mes­se in Mün­chen. Dar­üb­ner berich­tet die Gesell­schaft in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Der Regi­ons­auf­tritt unter dem Dach von Baden-Würt­tem­berg Inter­na­tio­nal wur­de von der Wirt­schafts­för­de­rung Schwarz­wald-Baar-Heu­berg koor­di­niert. Als Aus­stel­ler mit dabei waren das Regio­na­le Gewer­be­ge­biet Best­In­vest A81 Sulz am Neckar, das INKOM – Inter­kom­mu­na­les Gewer­be­ge­biet Zim­mern ob Rott­weil – Rott­weil, die Tutt­lin­ger Wohn­bau und die Wirt­schaft und Tou­ris­mus Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen.

Die Nach­fra­ge nach Flä­chen in unse­rer Regi­on ist in die­sem Jahr sehr groß.“ freu­te sich Doro­thee Eisenlohr, Geschäfts­füh­re­rin der Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft Schwarz­wald-Baar-Heu­berg mbH. „Inter­es­sen­ten aus dem Groß­raum Stutt­gart, der Schweiz, aber auch aus ande­ren Ecken Deutsch­lands und Euro­pas ren­nen uns im Ver­gleich zu den Vor­jah­ren prak­tisch den Stand ein.“

2.003 Aus­stel­ler tra­fen bei der Expo Real 2017 auf mehr als 41.500 Besu­cher aus 74 Län­dern: gegen­über dem Vor­jahr ein deut­li­cher Zuwachs. Die Inter­na­tio­na­li­tät des Publi­kums hat die Wirt­schafts­för­de­rung Schwarz­wald-Baar-Heu­berg in die­sem Jahr berück­sich­tigt und das Ver­zeich­nis, in dem Flä­chen und Immo­bi­li­en aus der Regi­on gelis­tet sind, erst­mals auch auf Eng­lisch erstellt.

Der Druck im Markt, so die regio­na­le Wirt­schafts­för­de­rin, wach­se, und die Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg, die an der A81 ide­al zwi­schen Stutt­gart und der Schweiz lie­ge, kön­ne davon nur pro­fi­tie­ren. „Wenn wir dazu unse­re Haus­auf­ga­ben machen – einen sym­pa­thi­schen Außen­auf­tritt hin­le­gen, Argu­men­te für Schwei­zer und Inlän­der mund­ge­recht auf­be­rei­ten und die Chan­ce, uns zu tref­fen, bei den rich­ti­gen Ziel­grup­pen bewer­ben –, kann uns die Expo Real extrem viel brin­gen. Außer­dem ist sie eine gute Chan­ce, bestehen­de Netz­wer­ke und Kon­tak­te zu pfle­gen und Syn­er­gi­en zu erzie­len.“

Kat­rin Schütz, Staats­se­kre­tä­rin im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit und Woh­nungs­bau, besuch­te die baden-würt­tem­ber­gi­schen Aus­stel­ler gleich am ers­ten Mes­se­tag. Sie unter­strich die Bedeu­tung der Expo Real gera­de auch für die Akqui­se aus­län­di­scher Inves­ti­tio­nen, die sich 2016 mit 449 in Baden-Würt­tem­berg rea­li­sier­ten Pro­jek­ten auf einem Rekord­hoch befun­den hät­ten.

Aus der Schweiz fand eine gan­ze Dele­ga­ti­on aus Pro­jekt­ent­wick­lern und Wirt­schafts­för­de­rern den Weg an den Baden-Würt­tem­berg-Stand. In einem „Ele­va­tor Pitch“, in dem sich Schwarz­wald-Baar-Heu­berg und ande­re Regio­nen prä­sen­tie­ren durf­ten, wur­de schnell klar, dass die Land­krei­se Rott­weil, Tutt­lin­gen und Schwarz­wald-Baar-Kreis für die Schwei­zer nicht nur auf­grund der für sie ver­hält­nis­mä­ßig güns­ti­gen Prei­se sehr inter­es­sant sind.

Im Anschluss an die Mes­se bear­bei­tet die Wirt­schafts­för­de­rung Schwarz­wald-Baar-Heu­berg sorg­fäl­tig alle Anfra­gen und lei­tet sie in die Regi­on hin­ein wei­ter – egal, ob es sich um Inves­ti­ti­ons­in­ter­es­se an Hotels oder Senio­ren­wohn­hei­men oder um rei­ne Flä­chen­ge­su­che han­delt. „Nach der Mes­se ist vor der Mes­se.“ weiß Geschäfts­füh­re­rin Doro­thee Eisenlohr. „Je bes­ser wir das gan­ze Jahr über an der Ver­mark­tung von Gewer­be­flä­chen und Immo­bi­li­en dran blei­ben und Kon­tak­te pfle­gen, des­to erfolg­rei­cher wird für uns die eigent­li­che Expo Real. Inves­to­ren­pfle­ge ist auch immer Bezie­hungs­pfle­ge.“