NRWZ.de, 27. März 2020, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Mahle steigt in Produktion von Atemschutzmasken ein

Mahle und der Unterwäschehersteller Triumph aus Bad Zurzach wollen bei der Herstellung von Atemschutzmasken zusammenarbeiten. Das meldete der auch in Rottweil ansässige Kolbenhersteller am Freitag.

Mahle liefert dazu ein Filtermedium, das FFP3-tauglich ist und Viren abfängt. Die Produktion der Atemschutzmasken, die laut dem Unternehmen auch im medizinischen Umfeld eingesetzt werden können, startet bei Triumph ab sofort. Die Belieferung ist nur an Behörden geplant.

„Derzeit prüfen wir bei Mahle alle Möglichkeiten, um mit technologischem Know-how, Testlaboren, Reinräumen oder auch Fertigungsmöglichkeiten in dieser Notsituation zu unterstützen. Gemeinsam mit Triumph haben wir innerhalb kürzester Zeit die Machbarkeit zur Herstellung von Atemschutzmasken geprüft, Prototypen gefertigt, die Lieferkette und den Produktionsprozess aufgesetzt. Das steht für ein herausragendes Engagement aller Beteiligten, denen ich an dieser Stelle herzlich danken möchte“, sagt Dr. Jörg Stratmann, CEO und Vorsitzender der Mahle-Konzern-Geschäftsführung.

Parallel prüft Mahle eine zusätzliche Eigenproduktion von warmumgeformten Masken sowie den Einsatz von 3D-Druckgeräten zur Komponentenherstellung für Atemschutzmasken und weiteres medizinisches Equipment. 

Die geplante Fertigungskapazität liegt bei 1,5 Millionen Masken pro Monat.

Mahle steigt in Produktion von Atemschutzmasken ein