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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Wirt­schaft Maschi­nen­bau­er SW zeigt Weg zu mehr Bran­chen­mix

Maschinenbauer SW zeigt Weg zu mehr Branchenmix

Tech­no­lo­gy­Moun­tains-Mit­glie­der zu Gast bei der Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen

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Wie setzt sich ein Maschi­­nen­­bau-Welt­­un­­­ter­­neh­­men wie die Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen GmbH (SW) mit einem mög­li­chen Umbruch der Auto­­mo­­ti­­ve-Bran­che aus­ein­an­der? Indem das eige­ne Kun­den­port­fo­lio erfolg­reich ver­än­dert wird: Wie das bei dem Wald­mös­sin­ger Maschi­nen­bau­er gelingt, erleb­ten rund 50 Besu­cher, die auf Initia­ti­ve von Tech­no­lo­gy­Moun­tains hin­ter die Kulis­se des Her­stel­lers von mehr­spind­li­gen Bear­bei­tungs­zen­tren und Auto­ma­ti­ons­lö­sun­gen bli­cken durf­ten. Dar­über berich­tet der Ver­ein in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Danie­la Jar­dot, Orga­ni­sa­to­rin des Abends von Tech­no­lo­gy­Moun­tains, ver­riet gleich in ihrer Begrü­ßung, wel­che Rol­le der Gast­ge­ber die­ses Abends der „Moun­­­tains-Tour“ erfolg­reich spielt. Der Ein­satz von mehr­spind­li­gen Bear­bei­tungs­zen­tren für die Medi­zin­tech­nik präg­te dann auch die fol­gen­den Aus­füh­run­gen. Mit einer Vor­stel­lung des Unter­neh­mens zeich­ne­te Geschäfts­füh­rer Rei­ner Fries ein Bild des Booms, den das Maschi­­nen­­bau-Unter­­neh­­men in den ver­gan­ge­nen Jah­ren erlebt hat: Seit der Finanz­kri­se 2009 sei der Umsatz von 82 auf 400 Mil­lio­nen Euro hoch­ge­schnellt, die Mit­ar­bei­ter­zahl von 289 auf rund 1000 welt­weit gewach­sen, davon 740 am Stamm­sitz in Wald­mös­sin­gen.

Die Mehr­zahl der welt­weit akti­ven Maschi­nen von SW ist noch in der Fer­ti­gung von Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rern zu fin­den: Rund 95 Pro­zent der Bear­bei­tungs­zen­tren sor­gen dort durch ihre par­al­le­le Bear­bei­tung von zwei bis vier Werk­stü­cken für hal­bier­te bis gevier­tel­te Bear­bei­tungs­zei­ten pro Werk­stück bei hoher Prä­zi­si­on. Die­sen Effekt der gerin­ge­ren Bear­bei­tungs­zei­ten machen sich jedoch auch immer mehr Medi­zin­­tech­­nik-Her­stel­­ler zunut­ze, wie Ver­triebs­lei­ter Tobi­as Traut­mann auf­zeig­te: Denn was bei Tur­bo­la­der oder Pleu­eln für den Ver­bren­nungs­mo­tor funk­tio­niert, das stei­gert auch bei der Fer­ti­gung von künst­li­chen Hüft- und Knie­ge­len­ken, von Kno­chen­plat­ten oder chir­ur­gi­schen Instru­men­ten die Effi­zi­enz und senkt damit deren Her­stel­lungs­kos­ten deut­lich. Rund fünf Pro­zent des Umsat­zes macht SW inzwi­schen mit Non-Auto­­mo­­ti­­ve-Her­stel­­lern, und das soll noch mehr wer­den, wie Fries in Aus­sicht stell­te.

Wie die Pro­duk­ti­on der Bear­bei­tungs­zen­tren bei SW funk­tio­niert, erleb­ten die inter­es­sier­ten Gäs­te dann in Rund­gän­gen durch die Fer­ti­gung: Modu­lar auf­ge­bau­te Grund­kon­struk­tio­nen wer­den bereits im Werk mit kun­den­spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen kom­bi­niert und die Maschi­nen bereits mit den pas­sen­den Spann­vor­rich­tun­gen und ers­ten Werk­stü­cken ein­ge­fah­ren, bevor die Rei­se zu den Anwen­dern beginnt.

In 37 Län­dern der Welt ist SW mit Ver­­­triebs- und Ser­vice­stand­or­ten prä­sent und erfolg­reich, unter ande­rem auch durch die hohe Fle­xi­bi­li­tät der Bear­bei­tungs­zen­tren: So sind die­se nicht nur mit modu­lar erwei­ter­ba­ren Werk­zeug­ma­ga­zi­nen aus­rüst­bar – der­zeit ent­steht auf Kun­den­wunsch ein Maga­zin für bis zu 400 Werk­zeu­ge. SW lie­fert die Bear­bei­tungs­zen­tren auch mit Bela­de­mo­du­len mit inte­grier­ter Auto­ma­ti­on aus, die Werk­stü­cke per Robo­ter­arm ein­le­get und ent­nimmt und so für mann­lo­se Schich­ten sorgt.

Auch für ande­re Auf­ga­ben in der spa­nen­den Fer­ti­gung bie­tet das Unter­neh­men qua­si naht­los pas­sen­de Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen an. Alles in allem schafft sich das Maschi­­nen­­bau-Unter­­neh­­men durch die­se Viel­sei­tig­keit sei­ner Maschi­nen erfolg­reich ein erwei­ter­tes Kun­den­spek­trum. Die Gäs­te zeig­ten sich begeis­tert von den Mög­lich­kei­ten der SW-Bear­bei­­tungs­­zen­­tren und nutz­ten wäh­rend und nach dem Rund­gang die Chan­ce, Fra­gen an die Exper­ten zu rich­ten.

 

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