SCHTAMBERG /TITISEE-NEUSTADT  (pm) – Die Unter­neh­mens­grup­pe Mau­rer mit Stamm­sitz in Schram­berg  führt  zum 1. Mai die­ses Jah­res  das Unter­neh­men Möß­ner Sani­tär in Titi­see-Neu­stadt fort. Alle 25 Mit­ar­bei­ter des Tra­di­ti­ons­be­trie­bes wer­den wei­ter­be­schäf­tigt, der bis­he­ri­ge Inha­ber Gerd Möß­ner bleibt auch an Bord, berich­tet das Unter­neh­men in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Als einen „ganz beson­de­ren Tag für unse­re Fir­ma, für alle Mit­ar­bei­ter und für mich“ bezeich­ne­te Gerd Möß­ner die Ver­trags­un­ter­zeich­nung für die Fort­füh­rung sei­nes Fami­li­en­un­ter­neh­mens unter dem Dach der Unter­neh­mens­grup­pe Mau­rer. Damit wird eine Tra­di­ti­on von 91 Jah­ren fort­ge­führt, die seit der Grün­dung im Jahr 1925 ver­gan­gen sind.

Er sei über­zeugt, dass mit der Über­nah­me durch die Mau­rer-Grup­pe eine sehr gute Lösung gefun­den wer­den konn­te. „Dadurch ist Kon­ti­nui­tät sowohl für die 25 Mit­ar­bei­ter als auch für die vie­len Kun­den gewähr­leis­tet.“ Seit län­ge­rer Zeit hat­te Gerd Möß­ner die Nach­fol­ge geplant.

Möß­ner Sani­tär in Titi­see-Neu­stadt wur­de von Max Möß­ner gegrün­det, der bereits 1939 plötz­lich starb. Im Jahr 1946 wag­te sein Sohn Ger­hard Möß­ner einen Neu­an­fang und mach­te sich selbst­stän­dig, der Betrieb ent­wi­ckel­te sich unter sei­ner Lei­tung ste­tig wei­ter. Mit Gerd Möß­ner trat 1966 die drit­te Genera­ti­on in die elter­li­che Fir­ma ein.

Nach der Leh­re, einer Tech­ni­ker­aus­bil­dung und der Meis­ter­prü­fung als Gas- und Was­ser­in­stal­la­teur­meis­ter über­nahm er 1991 die allei­ni­ge Ver­ant­wor­tung für das flo­rie­ren­de Unter­neh­men und führ­te es gemein­sam mit dem lang­jäh­ri­gen kauf­män­ni­schen Lei­ter Wer­ner Straub.

Die Gesprä­che mit Cle­mens und Tobi­as Mau­rer, Geschäfts­füh­rer der Schram­ber­ger Unter­neh­mens­grup­pe Mau­rer, bezeich­ne­te Gerd Möß­ner als sehr har­mo­nisch und ver­trau­ens­voll. „Ich über­ge­be mein Lebens­werk und des­halb war es mir wich­tig, eine ver­läss­li­che Nach­fol­ge­re­ge­lung zu fin­den“, so Möß­ner. Dies sei mit der jetzt gefun­de­nen Lösung gelun­gen. Die Fir­men­grup­pe Mau­rer erwei­tert durch die Über­nah­me ihr Geschäfts­ge­biet auf den Land­kreis Breis­gau-Hoch­schwarz­wald und die Stadt Frei­burg.

Von Titi­see-Neu­stadt aus betreut die Fir­ma Möß­ner zahl­rei­che Kun­den in die­ser Regi­on, hat sich dort seit Jahr­zehn­ten eta­bliert. Ins­be­son­de­re in der Sani­tär- und Hei­zungs­tech­nik besitzt Möß­ner einen her­vor­ra­gen­den Ruf. Das Unter­neh­men bie­tet Leis­tun­gen in den Berei­chen Neu­bau und Moder­ni­sie­rung von Bädern und Hei­zun­gen für Pri­vat­kun­den an, hin­zu kommt das Objekt­ge­schäft mit zahl­rei­chen gro­ßen Pro­jek­ten auch im indus­tri­el­len und kom­mu­na­len Sek­tor. „Mit die­sem Spek­trum passt die Fir­ma sehr gut zu unse­rer Unter­neh­mens­grup­pe“, unter­streicht Cle­mens Mau­rer.

Die neu­en Inha­ber legen gro­ßen Wert auf Kon­ti­nui­tät – aus die­sem Grund wird Gerd Möß­ner vor­erst den Betrieb wei­ter lei­ten. „Suk­zes­si­ve wer­den wir gewis­se Ände­run­gen vor­neh­men und auch das äuße­re Erschei­nungs­bild an unse­re Fir­men­grup­pe anpas­sen. Der eigen­stän­di­ge Cha­rak­ter der Fir­ma soll aber erhal­ten blei­ben“, betont Tobi­as Mau­rer. Man wer­de Möß­ner Sani­tär im Sin­ne des bis­he­ri­gen Eigen­tü­mers wei­ter­füh­ren.  

Mit der Über­nah­me des Fach­be­triebs aus Titi­see-Neu­stadt gehö­ren zur Fir­men­grup­pe Mau­rer jetzt ins­ge­samt zwölf Toch­ter­un­ter­neh­men mit etwa 350 Mit­ar­bei­tern. Das Ge­schäfts­ge­biet er­streckt sich von Stutt­gart bis zum Bo­den­see mit Schwer­punk­ten in der Re­gi­on Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg, in den Land­krei­sen Breis­gau-Hoch­schwarz­wald, Freu­den­stadt und Sig­ma­rin­gen, im Raum Karls­ru­he sowie mit der DZH-Sche­pitz GmbH (Dres­den) im Frei­staat Sach­sen, heißt es abschlie­ßend.

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