KREIS ROTTWEIL (pm/him) – Einen sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Arbeits­platz im Land­kreis Rott­weil haben 54.030 Per­so­nen. 34.000 Män­ner und Frau­en ver­las­sen auf dem Weg zur Arbeit ihren Wohn­ort.

Dies geht aus der jetzt ver­öf­fent­lich­ten, vor­läu­fi­gen Pend­ler­sta­tis­tik der Agen­tur für Arbeit Rott­weil – Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen zum Stich­tag 30. Juni 2016 her­vor. Im Land­kreis Rott­weil gibt es laut Pres­see­mit­tei­lung der Agen­tur für Arbeit mehr Aus­pend­ler (18.350) als Ein­pend­ler (15.655).

Die meis­ten Ein­pend­ler im Land­kreis Rott­weil kom­men aus dem Schwarz­wald-Baar-Kreis (3720), gefolgt von den Krei­sen Freu­den­stadt (2495), Tutt­lin­gen (2425) und Zol­lern­alb­kreis (2270). Den Kreis Rott­weil ver­las­sen 4650 Män­ner und Frau­en auf dem Weg zum Arbeits­platz im Schwarz­wald-Baar-Kreis. 3150 pen­deln in den Kreis Tutt­lin­gen aus, 3030 in den Kreis Freu­den­stadt und 1590 in den Zol­lern­alb­kreis.

Im Kreis Tutt­lin­gen pen­deln mehr Men­schen ein als aus: Es fah­ren 17.140 Leu­te in den Kreis und 12.300 aus dem Kreis zur Arbeit. Im Schwarz­wald-Baar-Kreis sind die Zah­len mit 18.695 Ein­pend­lern und 18.295 Aus­pend­lern fast gleich.

Als Pend­ler (über die Kreis­gren­zen) gel­ten alle sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­ten, deren Arbeits- bezie­hungs­wei­se betrieb­li­cher Aus­bil­dungs­platz in einem ande­ren Kreis als der Wohn­sitz liegt. Nach der Rich­tung der Pen­del­be­we­gung wird zwi­schen Aus­pend­lern und Ein­pend­lern unter­schie­den. Per­so­nen, die von der Wohn­sitz­ge­mein­de in einen ande­ren Kreis zur Arbeit bezie­hungs­wei­se Aus­bil­dung fah­ren, gel­ten als Aus­pend­ler. Betrach­tet man die­sel­ben Pend­ler dage­gen von den Ziel­ge­mein­den her, in denen die Arbeits- und Aus­bil­dungs­stät­ten lie­gen, so spricht man von Ein­pend­lern.