BU: Bekräftigten in der IHK ihre intensive Kooperation: Hahn-Schickard-Institutsleiter Prof. Dr. Alfons Dehé (links) und IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez.Foto: IHK

REGION (pm) – Bei sei­nem Besuch in der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg haben das neue Mit­glied der Insti­tuts­lei­tung der Hahn-Schickard-Gesell­schaft für ange­wand­te For­schung  in Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen, Prof. Dr. Alfons Dehé, und IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Albiez die Zusam­men­ar­beit bei­der Häu­ser unter­stri­chen. Ins­be­son­de­re das von IHK initi­ier­te Tech­no­lo­gie­netz­werk Tech­no­lo­gy­Moun­tains soll sei­ne Netz­werk­ar­beit noch stär­ker mit Hahn-Schickard ver­zah­nen, heißt es in einer IHK-Pres­se­mit­tei­lung.

Es freut mich sehr, mei­ne Exper­ti­se auf dem Gebiet der Mikro­sys­tem­tech­nik in regio­na­le Koope­ra­ti­on ein­zu­brin­gen. Ins­be­son­de­re in die­sen inten­si­ven Kun­den­be­zie­hun­gen gelingt es uns Inno­va­tio­nen von der Idee bis zum Pro­dukt zu trans­fe­rie­ren“, so  Dehé.

Wir sind mit Tech­no­lo­gy­Moun­tains mit dem Ohr am Gleis“, sagt TAl­biez. Aktu­ell zählt der Ver­bund rund 260 Mit­glie­der, die rund 43.800 Beschäf­ti­ge reprä­sen­tie­ren. In der stän­dig wach­sen­den Clus­ter­initia­ti­ve arbei­ten Spe­zia­lis­ten und Tech­no­lo­gie­füh­rer aus ver­schie­de­nen Berei­chen zusam­men. Das Netz­werk füh­re bereits seit Jah­ren Unter­neh­men und For­schungs­in­sti­tu­te über Bran­chen- und Tech­no­lo­gie­g­ren­zen hin­weg erfolg­reich zu Ver­bund­pro­jek­ten zusam­men, wel­che dann gemein­sam im Ver­bund an tech­no­lo­gi­schen Lösun­gen arbei­ten. Das Netz­werk ist auf den Fel­dern Kunst­stoff­tech­nik, Mikro­tech­nik und Medi­zin­tech­nik aktiv.

Durch den Zugang zu wert­vol­lem tech­ni­schem Know-how nimmt Tech­no­lo­gy Moun­tains die Funk­ti­on als Bin­de­glied zwi­schen Wis­sen­schaft und Wirt­schaft ein. So hat das Netz­werk im ver­gan­ge­nen Jahr knapp 200 Ver­an­stal­tun­gen mit 2.000 Teil­neh­mern durch­ge­führt. Hono­riert wur­de die­ses Ansin­nen unter ande­rem durch den Preis im bun­des­wei­ten Inno­va­ti­ons­wett­be­werb „Aus­ge­zeich­ne­te Orte im Land der Ide­en 2016“ zum The­ma „Nach­bar­schaff­tIn­no­va­ti­on

Hahn-Schickard ent­wi­ckelt intel­li­gen­te Pro­duk­te mit Mikro­sys­tem­tech­nik: bran­chen­über­grei­fend von der ers­ten Idee bis zur Fer­ti­gung. Der For­schungs- und Ent­wick­lungs­dienst­leis­ter ist mit sei­nen Insti­tu­ten an drei Stand­or­ten in Baden-Würt­tem­berg ver­tre­ten: in Stutt­gart, Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und Frei­burg. In ver­trau­ens­vol­ler Zusam­men­ar­beit mit der Indus­trie, vor allem klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men, rea­li­siert Hahn-Schickard inno­va­ti­ve Pro­duk­te und Tech­no­lo­gi­en in den Zukunfts­fel­dern Mobi­li­tät und Bewe­gung, Lebens­wis­sen­schaf­ten und Medi­zin­tech­nik, Nach­hal­tig­keit, Ener­gie und Umwelt, Indus­trie 4.0. Das Ange­bot umfasst auch die Her­stel­lung von klei­ne­ren und mitt­le­ren Seri­en sowie die Über­lei­tung in die Groß­se­ri­en­fer­ti­gung.