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Donnerstag, 1. Oktober 2020

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„Mit der Zeit gehen, um weiter bestehen zu können“

Automotive und internationales Fachkraftpotential entwickeln / Abgeordneter Rombach zu Besuch bei regionaler Wirtschaftsförderung

Zum notwendigen Wandel in der Automobilbranche und Deutschkursen für ausländische Studierende und mehr tauschten sich Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU) und Wirtschaftsförderin Henriette Stanley aus. Kürzlich besuchte Rombach die neue Geschäftsführerin am Sitz der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und des Welcome Centers in Villingen-Schwenningen. darüber heißt es in einer Pressemitteilung der Wifö:

Region muss „auf Zack“ sein: Verbrenner versus Wasserstoff

„Wirtschaftskreisläufe müssen sich weiterentwickeln, um weiter bestehen zu können,“ betonte der Abgeordnete Rombach im Gespräch mit Henriette Stanley. Gerade im Land und der Region ginge es um Arbeitsplätze im Automotive-Bereich. Die Unternehmen müssten auf neue Technologien setzen, wie beispielsweise die Wasserstofftechnologie, für welche er sich seit drei Jahren einsetze („H2-Region“). Andere Regionen bei Mannheim und Ulm hätten sich schon früher darauf fokussiert.

„Die Wasserstoff-Initiative in der Region hat gezeigt, dass die Unternehmen und Player ‚auf Zack‘ sind und die Notwendigkeit erkannt haben,“ so Rombach. Wohlstand könne man nur erhalten, wenn man mit der Zeit ginge und die Stärke der Region, die Ingenieurskunst, im Blick behalte.

Deutschkurse für ausländische Studierende sollten Pflicht sein

„Wir müssen unbedingt verhindern, dass hochqualifizierte Studierende aus dem Ausland, die hier ihren Abschluss machen, mangels Sprachkenntnissen nicht auf dem deutschen Arbeitsmarkt landen. Das ist vergeudetes Potential,“ so die Geschäftsführerin der regionalen Wirtschaftsförderung Stanley.

Sie wünsche sich für die Wirtschaft, dass internationale Studierende, die hier auf Englisch studieren, in dieser Zeit auch Deutsch lernten: „Nur so können wir sicherstellen, dass Fachkräfte gerade auch in gefragten Berufen wie IT nach dem Studium hier bleiben können.“

Rombach versprach, das Thema in den Landtag einzubringen. Schließlich seien auch diese Fachkräfte für die technologische Wende in der Automobilzulieferindustrie dringend benötigt.

 

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