Die Bezirksratsvorsitzenden Roland Eckhardt (links außen) und Oliver Böhme (rechts außen) ehrten die ausscheidenden Mitglieder des AOK-Bezirksrats (von links): Adolf Weber, Peter Wirth, Edgar Hagen, Günter Güner, Dieter Heiß, Lothar Buri, Hans Merkt sowie Bert Uwe Peters (nicht auf dem Bild). Foto: pm

Der neu gewähl­te Bezirks­rat der AOK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg ist zu der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung zusam­men­ge­kom­men. Dar­über berich­tet die AOK in einer Pres­se­mi­tei­lung.

Neu im Gre­mi­um als Mit­glie­der sind für die Ver­si­cher­ten­sei­te Regi­na Bai­er aus Hüfin­gen, Micha­el Bau­mann aus Epfen­dorf, Roman Buer und Cle­mens Col­li aus Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen, Ott­mar Ham­ma aus Fri­din­gen sowie Bert­hold Ries­ter aus Tutt­lin­gen. Neue Bezirks­rats­mit­glie­der für die Arbeit­ge­ber­sei­te sind Diet­mar Eul­berg von der Chi­ron-Wer­ke  aus Tutt­lin­gen sowie Wer­ner Haus­mann von den Wie­land-Wer­ke aus Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen.

Kon­ti­nui­tät gibt es an der Spit­ze. Oli­ver Böh­me als Ver­tre­ter der Ver­si­cher­ten und Roland Eck­hardt als Ver­tre­ter der Arbeit­ge­ber wur­den erneut zu den Vor­sit­zen­den des Bezirks­rats gewählt. Die bei­den alter­nie­ren­den Vor­sit­zen­den wech­seln sich in der Lei­tung des AOK-Bezirks­rats ab. Im lau­fen­den Jahr über­nimmt Oli­ver Böh­me die­se Auf­ga­be. Er wür­dig­te das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Bezirks­rä­te: „Als Mit­glied im Bezirks­rat über­neh­men Sie Ver­ant­wor­tung für die Ver­si­cher­ten und ihre Ver­sor­gung in allen Belan­gen der Gesund­heit.“

Neben der Begrü­ßung der neu­en Mit­glie­der wur­den auch die Mit­glie­der des bis­he­ri­gen Bezirks­rats ver­ab­schie­det, die in der neu­en Peri­ode nicht mehr zu die­sem Gre­mi­um gehö­ren. Für ihre lang­jäh­ri­ge Mit­ar­beit wur­den sie mit der Ehren­na­del der AOK-Selbst­ver­wal­tung in Gold bezie­hungs­wei­se Sil­ber geehrt. „Im Namen der Ver­si­cher­ten­ge­mein­schaft und der Arbeit­ge­ber in der Regi­on dan­ken wir Ihnen für Ihr Enga­ge­ment. Es ist auch Ihr Ver­dienst, dass die AOK regio­nal so stark ver­an­kert ist“, so Roland Eck­hardt.

Auf der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung des neu­en Bezirks­rats wur­de zudem die Ent­wick­lung des AOK-Haus­arzt­Pro­gramms bera­ten. Inzwi­schen haben sich in der Regi­on rund 100.000 Men­schen für die­se alter­na­ti­ve Regel­ver­sor­gung ent­schie­den. Klaus Herr­mann, Geschäfts­füh­rer der AOK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg, stell­te die Eva­lua­ti­on des Bera­tungs­un­ter­neh­mens Pro­gnos vor.

Dem­nach geben die Ver­si­cher­ten als Haupt­grund für die Teil­nah­me am AOK-Haus­arzt­Pro­gramm an, dass der Haus­arzt nach der Ein­schrei­bung des Pati­en­ten die Koor­di­na­ti­on der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung über­nimmt (88 Pro­zent). Außer­dem gibt die gro­ße Mehr­heit der Ver­si­cher­ten an, durch die Teil­nah­me schnel­ler und pro­blem­lo­ser Ter­mi­ne beim Haus­arzt zu bekom­men (63 Pro­zent).

Der Bezirks­rat der AOK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg setzt sich aus jeweils 14 Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Ver­si­cher­ten und der Arbeit­ge­ber zusam­men. Das Gre­mi­um ver­tritt die Inter­es­sen der Bei­trags­zah­ler und bestimmt wesent­li­che Ent­schei­dun­gen der AOK mit. Der Bezirks­rat wird immer für sechs Jah­re gewählt.