Marlene Hauser (links) und Daniela Oklmann von der IHK unterstützen bei der Unternehmensnachfolge in Hotellerie und Gastronomie. Foto: IHK

Regi­on. Mit dem Ziel, die regio­na­len Betrie­be im Bereich Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie bei der Unter­neh­mens­nach­fol­ge zu unter­stüt­zen, bie­tet die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg gemein­sam kos­ten­freie Sprech­ta­ge an. „Die IHK möch­te die Unter­neh­men bei den Auf­ga­ben, die eine Nach­fol­ge mit sich bringt, bera­tend unter­stüt­zen“, sagt Mar­le­ne Hau­ser, Bera­te­rin im Bereich Unter­neh­mens­för­de­rung bei der IHK. Der ers­te Sprech­tag hier­zu fin­det am Mon­tag, 23. Sep­tem­ber, ab 14 Uhr, in der IHK, Romäus­ring 4, VS-Vil­lin­gen, in Zusam­men­ar­beit mit Rechts­an­walt Elmar Uricher statt. Hier­über infor­miert die IHK in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Vie­le Hote­liers und Gas­tro­no­men haben kei­nen Über­neh­men­den aus der Fami­lie“, sagt Danie­la Oklmann, IHK-Ansprech­part­ne­rin für Tou­ris­mus und Gast­ge­wer­be, „Da ist es wich­tig, sich recht­zei­tig mit dem The­ma Betriebs­über­ga­be zu beschäf­ti­gen. Allein bis ein poten­zi­el­ler Inter­es­sent gefun­den ist, dau­ert es sei­ne Zeit.“ Ihre Kol­le­gin Mar­le­ne Hau­ser ergänzt: „Schon ab einem Alter von 55 Jah­ren soll­te man als Unter­neh­mer das The­ma Betriebs­über­nah­me anpa­cken, damit ich mit 60, 65 einen Nach­fol­ger gefun­den habe. Auch danach kann man immer noch im Betrieb mit­ar­bei­ten. Das Know-how ist für den über­neh­men­den Inha­ber oder Päch­ter sehr wert­voll.“

IHK-Mit­glieds­fir­men, die ihr Unter­neh­men an einen Nach­fol­ger über­ge­ben möch­ten, haben die Mög­lich­keit, sich nach Ter­min­ver­ein­ba­rung im ver­trau­li­chen Ein­zel­ge­spräch bera­ten zu las­sen. Zur Unter­neh­mens­nach­fol­ge gibt es vie­le Fra­gen, die sich mit Rechts­an­walt Elmar Uricher vor­ab klä­ren las­sen. „Es soll­te kei­ne Über­ga­be ohne Prü­fung aller recht­li­chen und steu­er­recht­li­chen Aspek­te erfol­gen. Denn die Fall­stri­cke lie­gen häu­fig dar­in, dass das, was der Laie für rich­tig hält, steu­er­recht­lich oft unge­ahn­te Fol­gen haben kann“, berich­tet der Rechts­an­walt. „Aber auch die recht­li­chen Ansprü­che der wei­chen­den Erben soll­ten im Wege der Nach­fol­ge gere­gelt wer­den, damit der Nach­fol­ger sich spä­ter nicht hohen Pflicht­teils­an­sprü­chen aus­ge­setzt sehen muss, die die Exis­tenz des Unter­neh­mens bedro­hen könn­ten“, ergänzt Uricher.

In einem unver­bind­li­chen und ver­trau­li­chen Gespräch bie­tet der Bera­ter einen ers­ten Über­blick, was bei der Unter­neh­mens­über­ga­be beach­tet wer­den muss. Auf Wunsch kön­nen auch die zwei betei­lig­ten Genera­tio­nen am Gespräch teil­neh­men. Der Bera­ter gibt in einem sol­chen Gespräch eine ers­te Ein­schät­zung zum geplan­ten Trans­ak­ti­ons­vor­ha­ben und kana­li­siert gemein­sam mit den betei­lig­ten Per­so­nen sich abzeich­nen­de Pro­ble­me.

Anmel­dun­gen zu den Ein­zel­ter­mi­nen beim Nach­fol­ge-Sprech­tag sind aus Ter­min­grün­den erfor­der­lich und kön­nen erfol­gen über die Home­page der IHK unter www.ihk-sbh.de(Rubrik Ver­an­stal­tun­gen) oder bei den Ansprech­part­ne­rin­nen Mar­le­ne Hau­ser unter Tele­fon: 07721 922–348 und Danie­la Oklmann unter Tele­fon: 07721 922–136.

Info: Alle Infor­ma­tio­nen zum The­ma Nach­fol­ge und die Bro­schü­re „Her­aus­for­de­rung Unter­neh­mens­nach­fol­ge” mit vie­len wich­ti­gen Hin­wei­sen ist abruf­bar in den IHK-Inter­net­sei­ten unter www.ihk-sbh.de/Unternehmer/Foerderung—Sicherung