Neues Leben in ArteM-Halle in Waldmössingen

„Magazin17“ Garagen, Stellplätze und Lagerflächen satt

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Die ersten Garagenboxen sind fast fertig, freuen sich Karin Eichenlaub und Jürgen Kaupp. Nach den Sommerferien sind sie im ‚Magazin17‘ zu mieten. Foto: Sandra Bantle

SCHRAMBERG  (pm/him) – Im März ende­te die Ära des Möbel­her­stel­lers ArteM. Der Hüls­ta-Kon­zern hat­te den Pro­duk­ti­ons­stand­ort in Wald­mös­sin­gen auf­ge­ge­ben. Seit­her stand die etwa 600 Meter lan­ge Fabrik­hal­le im Weber­tal leer.

Doch schon vor eini­gen Wochen gab der Nach­bar auf der ande­ren Stra­ßen­sei­te der Land­stra­ße, der Werk­zeug­ma­schi­nen­her­stel­ler SW, bekannt, eine Flä­che von etwa 43.500 Qua­drat­me­tern erwor­ben zu haben. Nun haben sich Jür­gen Kaupp und Karin Eichen­laub einen wei­te­ren gro­ßen Teil der Hal­le gesi­chert: Ihr Pro­jekt heißt ‚Magazin17‘. Im  mitt­le­ren Hal­len­teil der ehe­ma­li­gen Möbel­fa­brik wol­len die bei­den Wald­mös­sin­ger Gara­gen­bo­xen und Flä­chen in der Hal­le und auf ein­ge­zäun­tem Außen­ge­län­de ver­mie­ten.

Lagerplatz fast unbeschränkt

Ab September/Oktober gehe das neue Pro­jekt Im Weber­tal 17 an den Start, tei­len die bei­den mit. „Alles was Räder hat oder auf der Stra­ße trans­por­tiert wer­den kann, fin­det im ‚Magazin17‘ einen Platz“,  so die Anbie­ter Kaupp und Eichen­laub. Denn die Gara­gen­bo­xen und Stell­plät­ze sei­en in unter­schied­li­chen Grö­ßen erhält­lich. Zum eben­erdi­gen kom­for­ta­blen Ver­stau­en von Fahr­zeug-Zube­hör und sons­ti­ger Aus­stat­tung stün­den ver­schie­de­ne Boxen­tie­fen bis 12 Meter Län­ge zur Wahl. Dar­über hin­aus könn­ten sie Son­der­ma­ße indi­vi­du­ell auf Wunsch anfer­ti­gen. „Ein­zig durch das neue Hal­len­tor muss es halt pas­sen“, schmun­zelt Kaupp. Die­ses misst in der Höhe 4,30 Meter und ist 6,30 Meter breit.

Die Hal­le wird frost­si­cher betrie­ben, ist beheiz­bar und mit einer Sprink­ler­an­la­ge aus­ge­stat­tet“, berich­ten die bei­den. Die gesam­te Anla­ge ‚Magazin17‘  erhal­te zur Sicher­heit eine Video­über­wa­chung. Der Nut­zer habe mit­tels eines per­sön­li­chen Schlüs­sel­chips 24 Stun­den Zugang an 365 Tagen im Jahr. Ein eige­ner Strom­an­schluss mit 230 Volt sei in jeder Miet­box instal­liert.

Zusätz­lich wol­len die Inves­to­ren noch in abseh­ba­rer Zeit eine Pfle­ge­hal­le und eine Ver- und Ent­sor­gungs­sta­ti­on mit Frisch- und Abwas­ser für Rei­se­mo­bi­le ein­bau­en. Auch eine Press­luft­sta­ti­on, ein Akku­la­de­raum und sani­tä­re Anla­gen wer­den das Ange­bot ergän­zen.

Der Begriff ‚Maga­zin‘ hat  ver­schie­de­ne Bedeu­tun­gen: eine bun­te Zeit­schrift, ein Lager­raum und eben­so eine Schatz­kam­mer“, erläu­tert Eichen­laub. „So bunt wie das Leben ist, so viel­fäl­tig sind die Din­ge, die hier einen geeig­ne­ten Platz bekom­men kön­nen: Von Gebrauchs­ge­gen­stän­den des All­tags bis zum edlen Lieb­ha­ber­stück.“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf www.magazin17.de

 

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