Der Prä­si­dent der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg, Die­ter Teu­fel, betont die „her­aus­ra­gend gute Aus­bil­dungs­leis­tung der regio­na­len Unter­neh­men“ und kri­ti­siert in einer Pres­se­mit­tei­lung der IHK  deut­lich die Zah­len des aktu­el­len Berufs­bil­dungs­be­rich­tes.

Die Aus­bil­dungs­si­tua­ti­on in der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg ist völ­lig anders als der Berufs­bil­dungs­be­richt ver­mu­ten lässt. Die Abbruch­quo­te bei IHK-Beru­fen in unse­rer Regi­on liegt bei gera­de mal 1,4 Pro­zent, in der Indus­trie sind es mit 0,8 Pro­zent sogar noch weni­ger.“ Die sehr pau­scha­le Aus­sa­ge des Berufs­bil­dungs­be­rich­tes, in Deutsch­land brä­chen rund ein Vier­tel der Azu­bis ihre Aus­bil­dung vor­zei­tig ab, tref­fe kei­nes­falls auf die Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg zu.

„Ich hät­te mir gewünscht, dass bei einem solch wich­ti­gen The­ma stär­ker dif­fe­ren­ziert wird. Sol­che Aus­sa­gen ver­un­si­chern Jugend­li­che, Eltern und Betrie­be und sind des­halb nicht hilf­reich“, so der IHK-Prä­si­dent. Die regio­na­len Betrie­be sei­en ein Garant für eine gute Aus­bil­dung und bes­te Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten der Jugend­li­chen.

Wir haben im bun­des­wei­ten Ver­gleich ein­fach bes­se­re Aus­bil­dungs­be­trie­be, eine bes­se­re Aus­bil­dungs­leis­tung und auch eine bes­se­re Bera­tung durch unse­re IHK.“ Die Jugend­li­chen soll­ten des­halb ihren Berufs­weg über eine dua­le Aus­bil­dung suchen, „denn das ist der bes­te Weg zu eige­nen Zukunfts­si­che­rung“.