Offen für neue Partner und neue Ideen

Additive Fertigung für die Medizintechnik: Kompetenznetzwerk MedPrint startet in die Projekt-Umsetzung

Mit dem Ziel, die Potenziale Additiver Fertigungsverfahren für die Medizintechnik nutzbar zu machen, geht das von der MedicalMountains initiierte und koordinierte Kompetenznetzwerk MedPrint in die nächste Phase – bei der neue Ideen und neue Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft willkommen sind. Darüber heißt es in einer Pressemitteilung weiter:

MedPrint ist als Netzwerkprojekt im Rahmen des bundesweiten „Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand“ (ZIM) gestartet. 24 Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich in den vergangenen Monaten gemeinsam und in Arbeitsgruppen mit Herausforderungen und Perspektiven der additiven Fertigung auseinandergesetzt. Verfahren, Prozesse, Maschinen und Werkzeuge wurden bewertet und neu erdacht – stets vor dem Hintergrund, wie mit den innovativen Fertigungstechnologien die Patientensicherheit und -versorgung verbessert werden kann. Mehrere marktrelevante Projektideen sind entstanden, die nun umgesetzt werden.

„Es geht darum, hochwertige Material-, Produkt- und Service-Innovationen zu gestalten“, umreißt Dr. Manfred Kauer die Stoßrichtung. Er leitet bei der MedicalMountains das Projekt und kümmert sich als Netzwerkmanager um die Fortentwicklung von MedPrint. „Wir möchten vor allem kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit eröffnen, durch geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte die zukunftsweisenden Technologien wirtschaftlich für sich nutzbar zu machen“, so Dr. Manfred Kauer. Die neuen Partner könnten sich bereits ausformulierten Projekten anschließen, genauso aber auch eigene Ansätze mitbringen.

„Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt die große Chance, zum einen auf das bestehende Netzwerk aus namhaften Forschungseinrichtungen und Unternehmen zurückgreifen zu können, zum anderen zielgenau die noch benötigten Kompetenzen hinzuzuholen.“ Dass bei MedPrint der Begriff „Kompetenznetzwerk“ zurecht zutrifft, zeigt sich unter anderem an der Kumovis GmbH: Der Hersteller von 3-D-Druckern hat es beim Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung unter die sechs Finalisten des „Gipfelstürmer-Wettbewerbs“ 2019 geschafft. „Das ist durchaus Beleg für die Qualität von MedPrint“, freut sich Kauer mit dem jungen Unternehmen aus München, das als Projektpartner weiterhin mit dabei ist.

Interessenten an einer Teilnahme bei MedPrint erhalten bei Dr. Manfred Kauer, Telefon 07461 969721-63, E-Mail kauer@medicalmountains.de weitere Informationen.

 

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