Start Wirt­schaft „Pfle­ge geht auch Jun­ge etwas an“:

„Pflege geht auch Junge etwas an“:

Karo­lin Hertfel­der lei­tet Pfle­ge­kas­se bei der AOK

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Karo­lin Hertfel­der ist laut AOK-Pres­­se­­mit­­tei­­lung: ”die jüngs­te Füh­rungs­kraft der AOK Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg”. Die 26-Jäh­­ri­ge hat nun die Lei­tung der Pfle­ge­kas­se der AOK in der Regi­on über­nom­men. Damit ist sie für die Bera­tung und die Ver­sor­gung von rund 13.600 Pfle­ge­be­dürf­ti­gen in den Land­krei­sen Rott­weil, Schwar­z­­wald-Baar und Tutt­lin­gen sowie Leis­tungs­aus­ga­ben in Höhe von rund 140 Mil­lio­nen Euro jähr­lich ver­ant­wort­lich.

Nach dem Abitur am Vil­lin­ger Gym­na­si­um am Hoptbühl ist sie als Aus­zu­bil­den­de bei der AOK ein­ge­stie­gen und hat sich anschlie­ßend zur AOK-Betriebs­­­wir­­tin wei­ter­ge­bil­det. Seit 2015 ist sie im Com­pe­tence­Cen­ter Pfle­ge der AOK Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg tätig, des­sen Lei­tung sie nun über­nom­men hat.

Mit ihrem 32-köp­­fi­gen Team berät sie Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge zu allen Fra­gen der Pfle­ge­ver­si­che­rung. Dazu gehö­ren etwa die Unter­stüt­zung beim Pfle­ge­an­trag, Bera­tung von Alter­na­ti­ven, wenn die häus­li­che Pfle­ge kurz­fris­tig nicht sicher­ge­stellt ist, oder Hil­fen für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge.

Ihr jun­ges Alter sei kein Wider­spruch zu ihrer beruf­li­chen Tätig­keit, so die Vil­lin­ge­rin. „Im Gegen­teil. Pfle­ge geht auch jun­ge Men­schen etwas an. Denn zwei Drit­tel der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen in der Regi­on wer­den von der Fami­lie betreut, zum Bei­spiel von Kin­dern oder Enkeln.“ Zudem sol­le man sich schon früh­zei­tig Gedan­ken zur eige­nen Absi­che­rung im Pfle­ge­fall machen, so die pas­sio­nier­te Thea­ter­spie­le­rin, die auch schon beim Vil­lin­ger Som­mer­thea­ter mit­ge­wirkt hat.

 

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