Jurist Dr. Oliver Kirchwehm sprach bei der Infoveranstaltung des IHK-Arbeitskreises Qualitätssicherung über die richtige Ausstallung von Qualitätssicherungsvereinbarungen. Foto: IHK

Qua­li­täts­si­che­rungs­ver­ein­ba­run­gen (QSV) spie­len eine immer wich­ti­ge­re Rol­le im Wirt­schafts­le­ben, si die IHK in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Hin­ter­grund ist der Glau­be, dass die Waren­ein­gangs­kon­trol­le durch den simp­len Abschluss einer QSV umgan­gen und somit Kos­ten und die Gefahr von Gewähr­leis­tungs­lü­cken ver­mie­den wer­den kön­nen. Auf Lie­fe­ran­ten­sei­te ruft die Vor­la­ge einer QSV wie­der­um regel­mä­ßig Beden­ken wegen höhe­rer Pro­dukt­haf­tungs­ri­si­ken und dem enor­men zu erwar­ten­den Auf­wand her­vor.

Bei einer Ver­an­stal­tung des Arbeits­krei­ses Qua­li­täts­ma­nage­ment im Pro­du­zie­ren­den Gewer­be der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg wur­den die recht­li­chen Hin­ter­grün­de und Anfor­de­run­gen an eine wirk­sa­me QSV sowie Stra­te­gi­en und Mög­lich­kei­ten zum Umgang mit QSV in der Pra­xis vor rund 140 Teil­neh­mern vor­ge­stellt.

Es ist uns wich­tig, unse­re erar­bei­te­ten Ergeb­nis­se auch für ande­re Unter­neh­mer sicht­bar zu machen. Zudem sind inter­es­sier­te Qua­li­täts­ma­nage­ment­be­auf­trag­te aus dem pro­du­zie­ren­den Gewer­be herz­lich will­kom­men, sich bei dem Arbeits­kreis aktiv zu betei­li­gen“, so Danie­la Jar­dot, Refe­ren­tin für Inno­va­ti­on und Tech­no­lo­gie bei der IHK.

Der Arbeits­kreis wur­de 2013 durch die IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg gegrün­det. Seit­dem kamen die mitt­ler­wei­le 23 Arbeits­kreis­mit­glie­der in 16 Sit­zun­gen zusam­men und tau­schen sich regel­mä­ßig über aktu­el­le und wie­der­keh­ren­de The­men im Qua­li­täts­ma­nage­ment aus. Sie erar­bei­ten gemein­sa­me Lösun­gen und unter­stüt­zen sich gegen­sei­tig. „Der Arbeits­kreis lebt von einem offe­nen und ver­trau­li­chen Aus­tausch der Mit­glie­der unter­ein­an­der Die Teil­neh­mer ver­ste­hen ihre Arbeit als Enga­ge­ment für den Stand­ort und ihre Unter­neh­men“, sagt Danie­la Jar­dot.