Grafik: IHK

Mit einer ver­bes­ser­ten Geschäfts­la­ge, höhe­ren Umsät­zen und einer guten Ertrags­la­ge ist die regio­na­le Wirt­schaft schwung­voll in das neue Jahr gestar­tet. Das mel­det die IHK in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Wie die aktu­el­le Kon­junk­tur­be­fra­gung der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg zum Jah­res­be­ginn wei­ter ergab, liegt das Kon­junk­tur­kli­ma in der Regi­on zum drit­ten Mal in Fol­ge über dem jewei­li­gen Lan­des­durch­schnitt. „Der Auf­schwung hat bei unse­ren Unter­neh­men damit an Kraft gewon­nen“, kom­men­tiert IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Albiez das Befra­gungs­er­geb­nis.

Die Ergeb­nis­se der aktu­el­len Umfra­ge zei­gen einen opti­mis­ti­schen Aus­blick auf das ers­te Halb­jahr 2018. So bewer­ten 68 Pro­zent aller befrag­ten Unter­neh­men ihre aktu­el­le Geschäfts­la­ge posi­tiv. Spit­zen­rei­ter bei der Ein­schät­zung der aktu­el­len Geschäf­te ist das Kre­dit­ge­wer­be. 88 Pro­zent der befrag­ten Kre­dit­in­sti­tu­te geben gegen­wär­tig gut lau­fen­de Geschäf­te an. Die stärks­te Ver­bes­se­rung der Geschäfts­la­ge im Ver­gleich zur letz­ten Befra­gung im Herbst 2017 erzielt das Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be.

Der wich­tigs­te Wachs­tums­trei­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res, der pri­va­te Kon­sum, dürf­te nach Ein­schät­zung der Betrie­be auch in den kom­men­den Mona­ten das Wachs­tum wei­ter­hin beflü­geln. Zudem sind die Auf­trags­bü­cher bes­ser gefüllt als noch im Herbst des ver­gan­ge­nen Jah­res. Daher geben 47 Pro­zent der regio­na­len Fir­men stei­gen­de Bestel­lun­gen an, bei etwa der Hälf­te ist die Nach­fra­ge unver­än­dert hoch.

Somit ist es nicht über­ra­schend, dass auch die Geschäfts­aus­sich­ten für die kom­men­den zwölf Mona­te einen wei­te­ren Schub erhal­ten. „Wir sehen Anzei­chen, dass die Han­dels­be­zie­hun­gen inner­halb der EU und zu den USA wie­der bes­ser beur­teilt wer­den“, sagt Tho­mas Albiez. 41 Pro­zent der regio­na­len Unter­neh­men erwar­ten künf­tig noch bes­se­re Geschäf­te, 57 Pro­zent rech­nen immer­hin mit einer gleich blei­ben­den Ent­wick­lung”, unter­streicht Albiez den wei­ter­hin guten Ver­lauf der Geschäfts­er­war­tun­gen.

Wei­te­rer Pro­fi­teur die­ser Ent­wick­lung ist der Arbeits­markt der Regi­on. Sowohl die Zahl der Arbeits­lo­sen als auch die Arbeits­lo­sen­quo­ten gin­gen in den letz­ten drei Mona­ten des ver­gan­ge­nen Jah­res wei­ter zurück. Die zuver­sicht­li­chen Erwar­tun­gen schla­gen sich aber auch in den Per­so­nal­pla­nun­gen der regio­na­len Wirt­schaft nie­der. Knapp ein Drit­tel der befrag­ten Fir­men beab­sich­tigt, künf­tig ihre Beschäf­tig­ten­zahl zu erhö­hen.

Beson­ders erfreu­lich fal­len die Exporter­war­tun­gen aus. 47 Pro­zent der Unter­neh­men aus der Regi­on rech­nen künf­tig mit einer höhe­ren Aus­lands­nach­fra­ge. Aus­fuhr­zu­wäch­se sol­len dabei nicht nur mit Län­dern aus dem Euro­raum, son­dern auch mit Nord­ame­ri­ka und Asi­en erzielt wer­den.

Die wach­sen­de Bedeu­tung des inter­na­tio­na­len Waren­ver­kehrs, aber auch des­sen zuneh­men­de Kom­ple­xi­tät stellt die regio­na­le Wirt­schaft vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. „Mit dem Außen­wirt­schafts­fo­rum am 13. Juni in Donau­eschin­gen bie­tet die IHK des­halb eine Platt­form, bei der durch Vor­trä­ge und Aus­tausch mit Exper­ten Fra­gen rund um Import, Export, Zoll, Com­pli­an­ce und Inter­na­tio­na­ler Han­del behan­delt wer­den“, so Tho­mas Albiez abschlie­ßend.