(von links nach rechts): PSI Geschäftsführer Michael Freter, Schneider Produktmanagerin Anja Schenkel und Schneider Marketingleiter Alfred Moosmann und die TV-Moderatorin Tamara Sedmak. Foto: pm

TENNENBRONN (pm) -Der Schreib­ge­rä­te­her­stel­ler Schnei­der hat eine beson­de­re Aus­zeich­nung erhal­ten. Das Unterr­neh­men wur­de zur „Sustainab­le Com­pa­ny of the Year”, zu deutsch „Nach­hal­tig­keits­fir­me des Jah­res”, aus­ge­ru­fen. Was es damit auf sich hat, erläu­tert das Unter­neh­men in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Am 8. Sep­tem­ber wur­den in Wies­ba­den im schö­nen Kur­haus erneut die Sustai­na­bi­li­ty Awards des PSI ver­lie­hen. Das Pro­mo­tio­nal Pro­duct Ser­vice Insti­tu­te (PSI) ist das größ­te inter­na­tio­na­le Netz­werk der Wer­be­ar­ti­kel­bran­che und möch­te mit dem Award seit 2015 Nach­hal­tig­keit mess­bar machen. Der Award wird in meh­re­ren Kate­go­ri­en ver­lie­hen: Eco­no­mic Excel­lence, Envi­ron­men­tal Excel­lence, Soci­al Excel­lence, Envi­ron­ment Initia­ti­ve, Soci­al Initia­ti­ve, Sustainab­le Pro­duct, Sustainab­le Cam­pai­gn und Sustainab­le Com­pa­ny of the Year 2017. Letz­te­rer ist ein Gesamt­preis, wel­cher sich aus der Addi­ti­on der erreich­ten Punk­te in den Ein­zel­ka­te­go­ri­en 1 bis 7 ergibt.

Drei Mal jeweils unter den Top Drei, sowie in wei­te­ren zwei Kate­go­ri­en jeweils in der Top Vier, konn­te Schnei­der am Ende des Abends den Gesamt­preis mit nach Hau­se neh­men und darf sich nun „Sustainab­le Com­pa­ny of the Year“ nen­nen.

Schnei­der Schreib­ge­rä­te gewinnt auf Grund einer bemer­kens­wer­ten und sehr gut wie breit doku­men­tier­ten Leis­tungs­dich­te die Gesamt­ka­te­go­rie der PSI Sustai­na­bi­li­ty Awards 2017”, argu­men­tier­te die Jury und gra­tu­lier­te dem Unter­neh­men. Bei Schnei­der ist man sehr glück­lich über den Gewinn und die Aner­ken­nung des Enga­ge­ments für die Nach­hal­tig­keit der Wer­be­mit­tel­bran­che: „Wir freu­en uns sehr über die Aus­zeich­nun­gen und sehen dies als Bestä­ti­gung unse­rer nach­hal­ti­gen Arbeit! Herz­lich gra­tu­lie­ren wir auch allen Mit­strei­tern und den ande­ren Gewin­nern. Der Preis und die Ver­lei­hung die­ses Prei­ses stär­ken sowohl beim Kun­den als auch in der gan­zen Bran­che das Bewusst­sein für Nach­hal­tig­keit und zei­gen auf, dass man mit Nach­hal­tig­keit einen Mehr­wert erzielt. Wir sind über­zeugt: Die Nach­hal­tig­keit rech­net sich auf lan­ge Sicht und dar­um wer­den wir auch wei­ter­hin ganz­heit­lich und nach­hal­tig agie­ren.“

Denn neben Pro­dukt­gü­te und Preis spielt auch die höhe­re Sen­si­bi­li­tät für sozia­le und öko­lo­gi­sche Aspek­te im Mar­ke­ting zuneh­mend eine gro­ße Rol­le. Die Ver­wen­dung von Pro­duk­ten, die unter nach­hal­ti­gen Bedin­gun­gen pro­du­ziert wer­den, ist häu­fig ein wich­ti­ges Ent­schei­dungs­kri­te­ri­um bei der Arti­kel­aus­wahl. Dem­zu­fol­ge fra­gen auch immer mehr Anwen­der nach ent­spre­chen­den Zer­ti­fi­zie­run­gen. Schnei­der ent­wi­ckelt und pro­du­ziert fast aus­schließ­lich in Deutsch­land.

Beim Anteil der selbst­ge­fer­tig­ten Kom­po­nen­ten steht Schnei­der an der Spit­ze aller deut­schen Schreib­ge­rä­te-Her­stel­ler. Die Nach­hal­tig­keit in Pro­dukt und Her­stel­lung ist zen­tra­ler Bestand­teil des Mar­ken­kerns von Schnei­der. Beson­ders stolz ist man bei Schnei­der auf die bereits 20-jäh­ri­ge EMAS-Zer­ti­fi­zie­rung, die bei inter­es­sier­ten Kun­den einen hohen Stel­len­wert genießt und als trans­pa­ren­tes Umwelt­ma­nage­ment­sys­tem mehr als aner­kannt ist. EMAS ist ein frei­wil­li­ges Instru­ment der Euro­päi­schen Uni­on, das Unter­neh­men dabei unter­stützt, ihre Umwelt­leis­tung kon­ti­nu­ier­lich zu ver­bes­sern. Es gehört welt­weit zu den anspruchs­volls­ten Umwelt­ma­nage­ment-Sys­te­men und ver­pflich­tet zu Regle­ments, die stren­ger sind als zum Bei­spiel ISO 14001.

Beispiele für die gelebte Nachhaltigkeit bei Schneider:

Bereits seit 1998 ver­wen­det Schnei­der aus­schließ­lich rege­ne­ra­ti­ve Ener­gi­en. Elek­tri­sche Ener­gie wird zu 100 Pro­zent aus Was­ser­kraft bezo­gen und eige­ner Strom wird aus Kraft-Wär­me-Kopp­lung und einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge erzeugt. Durch den in EMAS ver­an­ker­ten per­ma­nen­ten Ver­bes­se­rungs­pro­zess wur­den in den ver­gan­ge­nen Jah­ren Maschi­nen und Anla­gen lau­fend opti­miert.

Auch in den Büros wird nach­hal­tig gear­bei­tet: Durch ener­gie­spa­ren­de Rech­ner und ver­brauchs­är­me­re Bild­schir­me konn­te der Strom­ver­brauch um mehr als die Hälf­te gesenkt wer­den. Im Rechen­zen­trum wur­de außer­dem die Kli­ma­ti­sie­rung durch Außen­luft rea­li­siert. So wur­de unser Ener­gie­ver­brauch in Rela­ti­on zu ver­kauf­ter Ware in den letz­ten zehn Jah­ren durch neue Maschi­nen und Ener­gie­rück­ge­win­nung um rund 40 Pro­zent gesenkt. Auch CO2- Emis­sio­nen wur­den durch die rege­ne­ra­ti­ven Ener­gi­en und Ener­gie­spar­maß­nah­men um zwei Drit­tel gesenkt.

Über 100 Mit­ar­bei­ter von Schnei­der star­ten umwelt­freund­lich und fit in den Tag durch die E-Bike För­de­rung des Unter­neh­mens, wofür Schnei­der vom Land Baden-Würt­tem­berg und mit dem B.A.U.M-Umweltpreis aus­ge­zeich­net wur­de. Als wei­te­re nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ve zum Auto kön­nen Mit­ar­bei­ter kos­ten­lo­se Betriebs­bus­se nut­zen. Dienst­rei­sen wer­den bevor­zugt mit der Bahn oder den Elek­tro- und Hybrid-Autos des Fuhr­parks gemacht.

All die­se Maß­nah­men sind nur ein Teil des Enga­ge­ments von Schnei­der im Bereich des Umwelt­ma­nage­ments. Wei­te­re Bei­spie­le für die geleb­te Nach­hal­tig­keit bei Schnei­der kann man auch in der öffent­lich-zugäng­li­chen Umwelt­er­klä­rung des Unter­neh­mens nach­le­sen.