TUTTLINGEN (him) – Bei der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Volks­bank Donau-Neckar am Mitt­woch­abend in Tutt­lin­gen stimm­ten 93 Pro­zent der anwe­sen­den Ver­tre­ter für den Zusam­men­schluss mit der Volks­bank Schwarz­wald-Neckar. Damit steht der neu­en Volks­bank Schwarz­wald-Donau-Neckar nichts mehr im Weg.

Das Abstim­mungs­er­geb­nis sei „sehr zufrie­den­stel­lend“, so der Lei­ter Ver­triebs­ma­nage­ment der Bank mit Haupt­sitz in Tutt­lin­gen, Gerd Oßwald auf Nach­fra­ge der NRWZ. Damit habe ich das posi­ti­ve Ergeb­nis von Schram­berg bestä­tigt. Ver­gan­ge­ne Woche hat­ten die Ver­tre­ter der Volks­bank Schwarz­wald-Neckar in Schram­berg mit 76,71 Pro­zent für die Fusi­on gestimmt, erfor­der­lich waren min­des­tens 75 Pro­zent.

Das eher knap­pe Ergeb­nis in Schram­berg sieht Oßwald durch­aus posi­tiv: „Es zeigt, dass wir kri­ti­sche Ver­tre­ter haben.“ Von den etwa 850 Ver­tre­tern waren in Tutt­lin­gen gut 300 zur Ver­samm­lung gekom­men, deut­lich mehr als sonst, so Oßwald.

In Schram­berg ist man laut Voba-Spre­cher Tobi­as Haas „sehr glück­lich“ über den Beschluss. Die Ver­an­stal­tung sei „super“ gewe­sen, der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Tutt­lin­ger Bank Dr. Hans-Joa­chim König habe das fai­re und kol­le­gia­le Mit­ein­an­der her­vor­ge­ho­ben, so Haas.

Juris­tisch wer­de die Fusi­on mit dem Ein­trag beim Regis­ter­ge­richt in sechs bis acht Wochen voll­zo­gen. Die tech­ni­sche Fusi­on sei für den 25. März 2017 geplant. Haas: „Jetzt beginnt die Arbeit.“