Schüler der Dunninger Eschachschule begeben sich auf die Traumreise Berufswelt

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Erste Schritte in ein mögliches Berufsleben: Die „Traumreisenden“ der Dunninger Eschachschule machten Station bei der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn. Foto: IHK

Dun­nin­gen / Schram­berg (pm) – Schü­ler kön­nen bei einem IHK-Pro­jekt in vier Unter­neh­men rein­schnup­pern, aus­pro­bie­ren und Erfah­run­gen sam­meln. Hier­über infor­miert die IHK in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Dass es in der Regi­on zahl­rei­che her­vor­ra­gen­de Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten gibt, ist hin­läng­lich bekannt. Doch wel­cher Beruf ist der­je­ni­ge, den ich letzt­end­lich erler­nen möch­te? Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten hat die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg Schwarz­wald-Baar-Kreis das Pro­jekt Traum­rei­se Berufs­welt ins Leben geru­fen, an dem auch die­ses Jahr wie­der zahl­rei­che Schü­ler teil­ge­nom­men haben. Das Prin­zip: Eine Mischung aus Feri­en­be­treu­ung, Team­buil­ding und Berufs­check.

Der Blick direkt in die Betrie­be hilft oft­mals bei der Ent­schei­dungs­fin­dung, ob der Beruf für jeman­den in Fra­ge kommt“, erklärt Mar­ti­na Furt­wäng­ler, Geschäfts­be­reichs­lei­te­rin Bil­dung und Qua­li­fi­zie­rung bei der IHK, die Idee dahin­ter. Wich­tig war es der IHK sowie dem Bil­dungs­bü­ro dabei aber auch, dass der Spaß an den ins­ge­samt vier Tagen nicht zu kurz kommt. Und wie sah der Tages­ab­lauf wäh­rend der Traum­rei­se Berufs­welt aus? Mar­ti­na Furt­wäng­ler: „Die Schü­ler star­ten immer mit einem Früh­stück um acht Uhr, anschlie­ßend geht es bei einer gemein­sa­men Bus­fahrt in die ver­schie­de­nen Betrie­be.“

So auch zur Stif­tung St. Fran­zis­kus in Hei­li­gen­bronn. Dort emp­fing Elke Nachts­heim, Abtei­lungs­lei­te­rin Wirt­schaft, die Her­an­wach­sen­den aus der sechs­ten und sieb­ten Klas­se. Ihnen wur­de die kari­ta­ti­ve Ein­rich­tung näher­ge­bracht, in der unter ande­rem Men­schen mit Behin­de­run­gen unter­stützt wer­den. Für die Aus­bil­dung ste­hen auf dem weit­läu­fi­gen Gelän­de Lehr­werk­stät­ten zur Ver­fü­gung, die von den Schü­lern zugleich erobert wur­den.

In der nagel­neu­en Schul­kü­che, die erst seit ver­gan­ge­nem Som­mer in Betrieb ist, durf­ten die „Traum­rei­sen­den“ das Des­sert für das spä­te­re gemein­sa­me Mit­tag­essen kre­ieren. Unter Anlei­tung der Aus­bil­de­rin und einer Aus­zu­bil­den­den wur­de mit ver­schie­de­nen Gerät­schaf­ten Früch­te­quark zube­rei­tet. Ein Gebäu­de wei­ter waren die Schü­ler kräf­tig bei ver­schie­dens­ten Man­gel­ar­bei­ten in der Wasch­kü­che beschäf­tigt, wäh­rend es neben­an im Essens­saal eine grund­le­gen­de Ein­füh­rung zum Ein­de­cken der Tische gab. Egal ob Ser­vi­et­ten­fal­ten, die rich­ti­ge Anord­nung des Bestecks oder das Erler­nen der Grund­re­gel („immer zuerst die Hän­de des­in­fi­zie­ren!“) – für die Grup­pe gab es rund um die The­men Küche und Haus­wirt­schaft eini­ges zu ler­nen.

Doch der Besuch in der Stif­tung war nur eine von ins­ge­samt fünf Sta­tio­nen, die die Schü­ler in den Oster­fe­ri­en gemein­sam absol­viert hat­ten. Bei der Fir­ma Michel­fel­der in Flu­orn-Win­zeln erhielt man Ein­bli­cke in die Aus­bil­dungs­be­ru­fe Tech­ni­scher Pro­dukt­de­si­gner und Kon­struk­ti­ons- sowie Indus­trie­me­cha­ni­ker. Bei Aldi durf­ten die Jungs und Mädels erfah­ren, wie die Aus­bil­dung eines Ein­zel­han­dels­kauf­manns aus­sieht, wäh­rend Jung­hans Micro­tec die Welt der fein­me­cha­ni­schen und elek­tro­ni­schen Prä­zi­si­ons­ge­rä­te näher­brach­te. Und neben vie­ler span­nen­der Ein­bli­cke sowie ereig­nis­rei­cher Tage gab es auch sport­li­che Abwechs­lung und viel Spaß bei der Team­buil­ding-Maß­nah­me in der Klet­ter­hal­le – damit war das etwas ande­re Feri­en­pro­gramm kom­plett.

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