Die Teilnehmer am Windstationprojekt: (von links - hintere Reihe): Fidehles Stehle, Yanneck Diemer, Yannick Ettwein, Tim Hörmann, Andreas Bitzer (vordere Reihe): Marius Woll, Daniel Hey, Krishan Kunz und Marco Drobina. Foto: pm

SCHRAMBERG/ROTTWEIL (pm) – Es ist mitt­ler­wei­le schon gute Tra­di­ti­on für „Kern-Lie­bers”, gemein­sam mit dem Leib­niz-Gym­na­si­um in Rott­weil, ein anspruchs­vol­les und fes­seln­des Lang­zeit­pro­jekt durch­zu­füh­ren. Die­ses Pro­jekt wird – laut Unter­neh­mens­mit­tei­lung – jähr­lich beglei­tend zur Aus­bil­dung oder zur Schu­le im Rah­men des erwei­ter­ten BOGY (Berufs­ori­en­tie­rung Gym­na­si­um) ange­bo­ten.

In die­sem Jahr bestand die Auf­ga­be dar­in, eine Wind­sta­ti­on aus Metall zu bau­en, die auch voll beweg­lich und funk­ti­ons­tüch­tig sein muss­te. Das„Kern-Liebers„Team bestand aus Aus­zu­bil­den­den des zwei­ten Lehr­jah­res als Indus­trie- und Werk­zeug­me­cha­ni­ker, nament­lich Mari­us Woll, Mar­co Dro­bi­na, Kri­schan Kunz und Dani­el Hey und die Grup­pe des Leib­niz Gym­na­si­ums Rott­weil setz­te sich aus Schü­lern der 10. Klas­se, nament­lich Yan­nick Ett­wein, Yan­neck Die­mer, Fideh­les Steh­le und Tim Hör­mann zusam­men.

Durch die gemein­sa­me Arbeit an zwei Wind­sta­tio­nen ent­deck­ten die Schü­ler den Spaß an Tech­nik und die Aus­zu­bil­den­den lern­ten, sich in Pro­jekt­ma­nage­ment sowie in kom­ple­xe Arbeits­struk­tu­ren in den Berei­chen Ent­wick­lung, Kon­struk­ti­on und Pro­duk­ti­on ein­zu­fin­den. Dabei wur­den vie­le, gro­ße und klei­ne, rea­le Pro­ble­me gelöst und neben­bei auch weit­rei­chen­de sozia­le Kom­pe­ten­zen erwor­ben.

Das Pro­jekt star­te­te am 27. Janu­ar und es endet am 28. Juni mit einer Prä­sen­ta­ti­on am „Abend der Tech­nik“ im Leib­niz-Gym­na­si­um Rott­weil. Am Anfang stand die Idee – eine Wind­sta­ti­on! Aber was muss alles gemacht wer­den, bis die Wind­sta­ti­on so steht, wie sie jetzt zu sehen ist? Die Schü­ler und Aus­zu­bil­den­den muss­ten sich mit zahl­rei­chen Arbeits­schrit­ten beschäf­ti­gen, ange­fan­gen von der Kon­struk­ti­on mit­tels CAD und der Bear­bei­tung durch CNC-gesteu­er­te Fräs- und Dreh­ma­schi­nen, dem Schnei­den von Gewin­den bis hin zur Pul­ver­be­schich­tung.

Dazwi­schen muss­ten alle Pro­jekt­schrit­te von der Pla­nung über die Ent­wick­lung, ein­schließ­lich der Kos­ten­be­rech­nung und deren Über­wa­chung, sau­ber geplant und doku­men­tiert wer­den. In der letz­ten Pro­jekt­pha­se wur­den die Schü­ler und Aus­zu­bil­den­den nun in einem Lehr­gang zum The­ma „Prä­sen­ta­ti­ons­tech­nik“ auf die gro­ße Vor­füh­rung am 28. Juni. vor­be­rei­tet, wo neben den Eltern auch die Lehr­kräf­te und Aus­bil­dungs­ver­ant­wort­li­chen der betei­lig­ten Unter­neh­men anwe­send sein wer­den.