SCHRAMBERG/SUZHOU  (pm) –  Um das Wachs­tums­po­ten­zi­al des chi­ne­si­schen Mark­tes stär­ker zu nut­zen, hat die Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen (SW) Ende Okto­ber in Suzhou das ers­te Werk des Unter­neh­mens außer­halb Deutsch­lands in Betrieb genom­men.

Der laut eige­ner Pres­se­mit­tei­lung „füh­ren­de Her­stel­ler von mehr­spind­li­gen Bear­bei­tungs­zen­tren und Fer­ti­gungs­sys­te­men zur Metall­be­ar­bei­tung“  war bis­lang mit einer Nie­der­las­sung im Reich der Mit­te ver­tre­ten. Der 100 Kilo­me­ter west­lich von Shang­hai gele­ge­ne neue Stand­ort umfasst eine Flä­che von etwa 18.000 Qua­drat­me­tern.

Interessierte Besucher auf dem roten Teppich.
Inter­es­sier­te Besu­cher auf dem roten Tep­pich.

Am 28. Okto­ber im Bei­sein von mehr als 300 hoch­ran­gi­gen Gäs­ten und Kun­den hat das SW-Manage­ment das neue Fabrik­ge­bäu­de fei­er­lich eröff­net.

Das neue SW-Werk in China.
Das neue SW-Werk in Chi­na.

In die­sem Werk, in das SW ins­ge­samt 17,5 Mil­lio­nen Euro inves­tiert hat, wer­den zukünf­tig vom deut­schen Unter­neh­mens­stamm­sitz in Schram­berg-Wald­mös­sin­gen impor­tier­te Grund­ma­schi­nen in schlüs­sel­fer­ti­ge Gesamt­lö­sun­gen ver­wan­delt.

Schneller beim Kunden

So will SW nicht nur die Lie­fer­zei­ten von SW-Sys­te­men für Kun­den im asia­ti­schen Raum erheb­lich ver­kür­zen, son­dern auch die Pro­blem­lö­sungs­kom­pe­tenz des Unter­neh­mens in der Volks­re­pu­blik deut­lich erhö­hen.

Das SW-Management bei einer Pressekonferenz in Suzhou.
Das SW-Manage­ment bei einer Pres­se­kon­fe­renz in Suzhou.

Die Grün­dung unse­res Werks in Suzhou ist für die Ent­wick­lung von SW in Chi­na ein wich­ti­ger Mei­len­stein und wird uns ermög­li­chen, Kun­den in der Volks­re­pu­blik und sogar in der gesam­ten asia­tisch-pazi­fi­schen Regi­on eine höhe­re Qua­li­tät und kom­for­ta­blen Ser­vice vor Ort anzu­bie­ten“, erläu­tert Mar­kus Schmolz, kauf­män­ni­scher Geschäfts­füh­rer von SW. „Bereits seit dem Ein­tritt in den stark expan­die­ren­den chi­ne­si­schen Markt haben wir eine gute Leis­tungs­bi­lanz erzielt und wol­len nun die Mög­lich­kei­ten der Geschäfts­ent­wick­lung inten­si­ver nut­zen – Chi­na ist immer­hin der welt­weit größ­te Auto­mo­bil­markt.“