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Fünfmal 25 Jahre – HECO ehrt Jubilare

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Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald auf der Speisekarte

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Hauser feiert Wiedereröffnung der Tankstelle: „Tanke-schön-Aktion“ auf dem Berner Feld

(Anzeige). Rottweil. Hauser öffnet am Samstag, 25. Juli 2020, wieder seine Tankstelle mit einer „Tanke-schön-Aktion“. Die Tankstelle ist an 7 Tagen die...
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Mittwoch, 5. August 2020
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    Schwächephase der regionalen Wirtschaft hält an

    IHK-Wirtschaftslagebericht Bericht zur Wirtschaftslage im Herbst


    Die Stimmung bei den Unternehmen aus der Region hat sich weiter verschlechtert. Bei der aktuellen Konjunkturbefragung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg geben laut einer IHK-Pressemitteilung zwar noch 48 Prozent eine befriedigende Geschäftslage an. Gleichzeitig ist der Anteil der Firmen mit schlecht laufenden Geschäften von sieben Prozent im Frühsommer auf nunmehr 17 Prozent angestiegen. Nur noch ein gutes Drittel vermeldet eine gute wirtschaftliche Situation, während es bei der letzten Befragung noch knapp die Hälfte war.

    Von der Schwächephase besonders betroffen sind auch die Automobilzulieferer aus der Region. „In den letzten Monaten hat sich die wirtschaftliche Lage insbesondere für die Automobilhersteller und ihre Zulieferer weiter verschlechtert“, so Dr. Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marquardt Gruppe aus Rietheim-Weilheim und IHK-Vizepräsident. „Politische Ungewissheiten wie der Brexit oder handelspolitische Konflikte wie die zwischen den USA und China erschweren zunehmend das Geschäft. Gleichzeitig müssen enorme Investitionen getätigt werden, um die Mobilitätswende erfolgreich zu gestalten. Es bedarf deshalb einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller Akteure, um größeren Schaden abzuwenden, Beschäftigung in unserer Region zu sichern und unsere Unternehmen international wettbewerbsfähig zu halten.“

    Die Eintrübung des Konjunkturklimas schlägt auch auf die Erträge durch. Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate fallen schlechter aus als noch im Frühsommer. „Eine Wende zum Besseren ist kurzfristig nicht in Sicht“, ist IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos-Boyd überzeugt. „Neben den ungelösten politischen Konflikten wie dem potenziellen „No-Deal-Brexit“ und den gewachsenen Unsicherheiten in zentralen Regionen der Ölversorgung, hat sich auch die Weltkonjunktur abgekühlt. Dies beeinträchtigt die Exportaussichten unserer regionalen Wirtschaft und auch die Nachfrage nach heimischen Produkten und Dienstleistungen geht zurück.“ 38 Prozent der befragten Firmen rechnen laut IHK-Umfrage mit geringeren Ausfuhren. Ein Lichtblick sei, dass Einzelhandel und Tourismus vom bis dato verlässlichen Binnenkonsum profitieren und weiterhin auf stabile Geschäfte blicken.

    Insgesamt rückläufig ist die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. 36 Prozent werden in der nahen Zukunft ihre Investitionen zurückfahren. Die unsicheren Geschäftsaussichten belasten auch die Personalplanungen der Unternehmen, die im Vergleich zum Frühsommer noch vorsichtiger geworden sind. Der Anteil der Firmen, der davon ausgeht, den Personalstand künftig zu erhöhen ist auf elf Prozent zurückgegangen. Das größte Geschäftsrisiko bleibt aus Sicht der Betriebe jedoch weiterhin der Fachkräftemangel. Umso wichtiger wird es aus Sicht von Birgit Hakenjos-Boyd sein, dass jetzt auf weitere Belastungen der Wirtschaft verzichtet wird.


    Info
    Erstmalig veranstaltet die IHK in diesem Herbst ein Konjunkturgespräch. Referent Dr. Helmut Becker gibt als renommierter Experte der Automobilwirtschaft und Industriepolitik einen Einblick in die zukünftige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die Veranstaltungen findet am 26. November um 19 Uhr in der Alten Hofbibliothek Donaueschingen statt. Alle weiteren Informationen und die Anmeldemöglichkeit unter www.veranstaltungen-ihk-sbh.de/konjunkturgespraeche.

     

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