SCHRAMBERG (pm) – Nach vor­läu­fi­gen Zah­len hat die Schwei­zer Elec­tro­nic AG mit Sitz in
Schram­berg das Geschäfts­jahr 2015 mit dem Rekord­um­satz von 115,5 Mil­lio­nen Euro abge­schlos­sen, teilt das Unter­neh­men mit. Auch der Auf­trags­be­stand in Höhe von 149,1 Mil­lio­nen Euro (im Vor­jahr 119,2 Mil­lio­nen Euro) erreich­te zum Jah­res­en­de ein Rekord­ni­veau und ist damit eine viel­spre­chen­de Aus­gangs­ba­sis für wei­te­res Wachs­tum.

 

Die Auf­trags­ein­gän­ge stie­gen um 25 Pro­zent auf 145,4 Mil­lio­nen Euro Ein außer­ge­wöhn­lich star­kes vier­tes Quar­tal trug wesent­lich zu die­sem Erfolg bei. Die Auf­trags­tä­tig­keit der Auto­mo­bil­kun­den war beson­ders erfreu­lich – sie stieg um 20,8 Mil­lio­nen Euro  auf 105,5 Mil­lio­nen Euro Ein wich­ti­ges Ziel von Schwei­zer ist es, das Kun­den­port­fo­lio fokus­siert zu erwei­tern. Hier erhielt das Unter­neh­men bereits signi­fi­kan­te Neu­auf­trä­ge von Kun­den aus der Luft­fahrt­in­dus­trie. Beim Ergeb­nis vor Zin­sen und Steu­ern (EBIT) konn­te die Erwar­tung mit  8,5 Mil­lio­nen Euro. (Vj. zehn Mil­lio­nen Euro) genau erreicht wer­den. Dies ent­spricht einer EBIT-Mar­ge von 7,4 Pro­zent . (Vj. 9,1 Pro­zent ).

Zwei wesent­li­che Son­der­ef­fek­te beein­fluss­ten das Ergeb­nis. Die Ent­wick­lung des Euro Wech­sel­kur­ses im Ver­hält­nis zum US Dol­lar war für Schwei­zer nega­tiv, da erheb­li­che Ein­kaufs­vo­lu­men aus USA und Asi­en bezo­gen wer­den. Fer­ner belas­te­ten ein­ma­li­ge Per­so­nal­auf­wen­dun­gen das Ergeb­nis. Unter Berei­ni­gung bei­der Effek­te, die sich auf  2,1 Mil­lio­nen Euro­sum­mier­ten, beträgt das EBIT 10,6 Mil­lio­nen Euro (Vj. zehn Mil­lio­nen Euro), das bedeu­tet eine Quo­te von 9,2 Pro­zent (Vj. 9,1 Pro­zent ).

Aus­blick
„Durch die füh­ren­de Markt­po­si­ti­on von Schwei­zer in den Wachs­tums­seg­men­ten Kraft­stoff­ef­fi­zi­enz und CO2 Reduk­ti­on sowie Fahr­kom­fort und Sicher­heit bis hin zum auto­no­men Fah­ren rech­nen wir auch in den nächs­ten Jah­ren damit, schnel­ler als die Refe­renz­märk­te zu wach­sen. Abhän­gig von den Erfol­gen mit den asia­ti­schen Koope­ra­ti­ons­part­nern bei­spiels­wei­se im The­ma Hoch­fre­quenz­tech­no­lo­gie,
erwar­ten wir unter Berück­sich­ti­gung der sowohl für die Gesamt­wirt­schaft als
auch auch für den glo­ba­len Lei­ter­plat­ten­markt gedämpf­ten Wachs­tums­pro­gno­sen eine Umsatz­stei­ge­rung von drei bis fünf Pro­zent“, so Dr. Maren Schwei­zer, Vor­stands­vor­sit­zen­de der Schwei­zer Elec­tro­nic AG laut Pres­se­mit­tei­lung.

Auf Basis des geplan­ten Kun­den- und Pro­dukt­port­fo­li­os rech­net das Unter­neh­men mit sta­bi­len ope­ra­ti­ven Geschäfts­er­geb­nis­sen, die sich ent­spre­chend der leicht posi­ti­ven Umsatz­pro­gno­se bewe­gen wer­den. Die der­zeit star­ken Bewe­gun­gen auf den Ener­gie-, Indus­trie­me­tall- und Wäh­rungs­märk­ten ber­gen jedoch Risi­ken und Chan­cen. Fer­ner führt ein stei­gen­der Anteil an Han­dels­wa­ren über die asia­ti­schen Koope­ra­ti­ons­part­ner zu höhe­ren abso­lu­ten Ergeb­nis­sen, jedoch sind die pro­zen­tua­len Mar­gen auf­grund der Natur von Han­dels­ge­schäf­ten nied­ri­ger als für eigen­pro­du­zier­te Waren. Posi­tiv auf die Ergeb­nis­mar­ge wird sich der Weg­fall der ein­ma­li­gen Per­so­nal­auf­wen­dun­gen aus­wir­ken.

Auf­grund der zuneh­men­den Akti­vi­tä­ten in den Toch­ter­ge­sell­schaf­ten hat sich Schwei­zer ent­schlos­sen, für das Jahr 2015 zusätz­lich einen Kon­zern­ab­schluss auf Basis der IFRS Vor­schrif­ten zu erstel­len. Die end­gül­ti­gen Zah­len für das Geschäfts­jahr 2015 wer­den vor­aus­sicht­lich am 30. März bekannt gege­ben.