Werner Rapp an der neuen Ladestation. Foto: pm

SCHRAMBERG  (him)  –  Mit­ar­bei­ter des Sul­ge­ner Lei­ter­plat­ten­her­stel­lers Schwei­zer  laden ihr Elek­tro­au­to kos­ten­frei beim Arbeit­ge­ber auf. Dar­über berich­tet das Unter­neh­men in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Ab sofort kön­nen die Mit­ar­bei­ter der Schwei­zer Elec­tro­nic AG ihr Elek­tro- oder Hybrid­fahr­zeug bei ihrem Arbeit­ge­ber auf­la­den. Der Lei­ter­plat­ten­her­stel­ler auf dem Sul­gen hat dafür eine Lade­säu­le mit zwei Anschlüs­sen mit jeweils 22kW Lade­leis­tung instal­liert, die von den Mit­ar­bei­tern kos­ten­frei genutzt wer­den kön­nen.

Dazu Nico­las Schwei­zer, der stell­ver­tre­ten­der Vor­stands­vor­sit­zen­de: „Elek­tro­mo­bi­li­tät wird sich lang­fris­tig durch­set­zen, denn die gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen zur Redu­zie­rung des CO2-Aus­sto­ßes kön­nen zur Zeit anders nicht erreicht wer­den. Unse­re Lei­ter­plat­ten wer­den bereits erfolg­reich in Elek­tro- und Hybrid­fahr­zeu­gen ein­ge­setzt. Da ist es nur selbst­ver­ständ­lich, dass wir als Unter­neh­men auch unse­ren Bei­trag dazu leis­ten, dass unse­re Mit­ar­bei­ter, die bereits sol­che Model­le fah­ren, die­se unkom­pli­ziert auf­la­den kön­nen, damit ihr Fahr­zeug stets ein­satz­be­reit ist.“

Bei „ Schwei­zer“ han­delt es sich um eine Dop­pela­de­säu­le mit zwei Steck­do­sen (Typ 2-Ste­cker), an denen zwei Fahr­zeu­ge gleich­zei­tig gela­den wer­den kön­nen. Die Auto­ri­sie­rung erfolgt über eine Chip-Kar­te. Wer­ner Rapp, der im ver­gan­ge­nen Jahr sein 40-jäh­ri­ges Dienst­ju­bi­lä­um bei der Schwei­zer Elec­tro­nic AG gefei­ert hat, freut sich: „Unse­re Lade­säu­le lädt mit einer Leis­tung von 22 kW, das ermög­licht deut­lich kür­ze­re Lade­zei­ten im Ver­gleich zu klei­ne­ren Haus­la­de­sta­tio­nen. So kann ich mei­nen Renault Zoe, der eine Akku­ka­pa­zi­tät von 22 kWh hat, in etwa ein bis zwei Stun­den. fast voll auf­la­den.“