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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Schwei­zer Elec­tro­nic AG redu­ziert Umsatz- und Ergeb­nis­pro­gno­se

Schweizer Electronic AG reduziert Umsatz- und Ergebnisprognose

Vor­läu­fi­ge Ergeb­nis­se zum ers­ten Halb­jahr / Umsatz sinkt im ers­ten Halb­jahr um 5,7 Pro­zent

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Schram­berg. Nach vor­läu­fi­gen Zah­len erziel­te die Schwei­zer Grup­pe im ers­ten Halb­jahr 2019 einen Kon­zern­um­satz in Höhe von 60,2 Mil­lio­nen Euro (2018: 63,9 Mil­lio­nen Euro). Dies ent­spricht einem Rück­gang von 5,7 Pro­zent, wie das Untern­h­men in einer Pres­se­mit­tei­lung infor­miert.

Im zwei­ten Quar­tal ver­lang­sam­te sich der Umsatz­rück­gang und betrug noch 2,9 Pro­zent, wäh­rend im ers­ten Quar­tal noch eine Ver­än­de­rung in Höhe von ‑8,5 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­­jah­­res-zeit­­raum zu ver­zeich­nen war.

Das EBITDA (Ergeb­nis vor Zin­sen, Steu­ern und Abschrei­bun­gen) erreich­te eine Mil­li­on Euro (2018: 6,6 Mil­lio­nen Euro). Die EBIT­­DA-Quo­­te beträgt somit 1,7 Pro­zent (2018: 10,3 Pro­zent). Das EBIT (Ergeb­nis vor Zin­sen und Steu­ern) belief sich nach vor­läu­fi­gen Zah­len auf ‑2,3 Mil­lio­nen Euro (2018: 2,8 Mil­lio­nen Euro).

Schwei­zer inves­tiert wei­ter­hin stark in die viel­ver­spre­chen­den Zukunfts­the­men des Chip-Embe­d­­ding und den Auf­bau des Tech­no­lo­gie­wer­kes in Chi­na. Trotz der aktu­el­len kon­junk­tu­rel­len Schwä­che wer­den die­se The­men unver­min­dert vor­an­ge­trie­ben. Dane­ben hat der Vor­stand bereits im ers­ten Halb­jahr ein umfang­rei­ches Pro­gramm zur Kos­­ten­­re­­du-zie­­rung gestar­tet. Hier­durch wur­den bereits Erfol­ge erzielt, wel­che sich zum Teil erst im zwei­ten Halb­jahr posi­tiv auf die Ergeb­nis­si­tua­ti­on aus­wir­ken wer­den.

Auf Basis einer sta­bi­len Ent­wick­lung im zwei­ten Halb­jahr erwar­tet Schwei­zer einen Jah­res­um­satz von 120 bis 125 Mil­lio­nen Euro, was einem Wachs­tum von zwi­schen minus vier und null Pro­zent ent­spricht (bis­he­ri­ge Pro­gno­se: ‑5 bis +5 Pro­zent) sowie eine EBIT­­DA-Quo­­te von zwi­schen null und vier Pro­zent (bis­he­ri­ge Pro­gno­se: zwi­schen vier und sechs Pro­zent). Dies ent­spricht einem abso­lu­ten EBITDA von null bis vier Mil­lio­nen Euro (bis­he­ri­ge Pro­gno­se: fünf bis sie­ben Mil­lio­nen Euro).

Aus dem Pro­jekt in Chi­na erwar­tet das Unter­neh­men einen nega­ti­ven EBIT­­DA-Bei­­trag von drei Mil­lio­nen Euro für das Jahr 2019.

Die end­gül­ti­gen Zah­len für das ers­te Halb­jahr 2019 wer­den am 9. August 2019 unter https://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html bekannt gege­ben.

 

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