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Donnerstag, 1. Oktober 2020

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Schweizer Electronic: Prognose für 2020 nach unten angepasst

Vorläufige Ergebnisse zum ersten Halbjahr 2020 / Umsatzrückgang noch im Rahmen der eher pessimistischen Erwartung / Weiterer Personalabbau geplant

Aufgrund der Auswirkungen der COVID-19 Pandemie war der Geschäftsverlauf von Schweizer im ersten Halbjahr 2020 auf Basis der vorläufigen Zahlen wesentlich schwächer als im Vorjahr, so das Sulgener Untrnehmen in einer Adhoc-Mitteilung für die Aktionäre.

Nach vorläufigen Zahlen erzielte die Schweizer Gruppe im ersten Halbjahr 2020 einen Konzernumsatz in Höhe von 45,4 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2019: 60,2 Millionen Euro). Dies entspricht einem Rückgang von -24,7 Prozent. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) betrug im ersten Halbjahr -5,6 Millionen Euro (erstes Halbjahr2019: +1,0 Millionen Euro).

Die EBITDA Quote beträgt somit -12,4 Prozent (erstes Halbjahr 2019: +1,7 Prozent). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) belief sich nach vorläufigen Zahlen auf -9,5 Millionen Euro (2019: -2,3 Millionen Euro). Hierin sind Sondereffekte, insbesondere aus der Restrukturierung von 1,1 Millionen Euro enthalten.

Der Produktionsstart im neuen Werk in China erfolgte im April. „Hieraus erwarten wir deutlich positive Impulse ab dem Jahr 2021. Dennoch steuert das Werk während der Hochlaufphase noch nicht positiv zum Konzernergebnis bei“, heißt es in derMitteilung des Leiterplattenherstellers.

Die Erkenntnisse über den voraussichtlichen Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres hätten sich mittlerweile gefestigt, „so dass wir uns dazu entschieden haben, unsere aktuelle Prognose auf ein Szenario zu beschränken (bisher: eher optimistisches und eher pessimistisches Szenario). Auf dieser Basis erwarten wir einen Konzernumsatzrückgang in einer Spanne von -23 Prozent bis -28 Prozent (bisher im eher pessimistischen Szenario -20 Prozent bis -25 Prozent). Dies entspricht einem Umsatz von rund 87 Millionen Euro bis 93 Millionen Euro.“

„Des Weiteren erwarten wir eine EBITDA-Quote zwischen -8 Prozent und -12 Prozent (bisher im eher pessimistischen Szenario -4 Prozent bis -8 Prozent) für das aktuelle Geschäftsjahr. Dies entspricht einem EBITDA von circa -7 Millionen Euro bis -11 Millionen Euro.“

Das Management plane, die bereits im Jahr 2019 umfangreich eingeführten Kosteneinsparungsmaßnahmen im Sach- und Personalkostenbereich am Standort Schramberg, zu erweitern. Hierbei gehe es vorwiegend um eine weitere Personalreduktion, Anpassung der Investitionsplanungen und weitere Maßnahmen im Sach- und Materialkostenbereich. Der Hochlauf in China werde entsprechend der Auslastungssituation erfolgen.

Die endgültigen Zahlen für das erste Halbjahr 2020 werden am 7. August 2020 unter https://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html bekannt gegeben.

 

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