SCHRAMBERG  –  Die Schwei­zer Elec­tro­nic AG hat am Frei­tag die vor­läu­fi­gen, unge­prüf­te Kon­zern­zah­len für das Geschäfts­jahr 2018 vor­gel­get. dar­üb­ner hei´ßt es in einer Mit­tei­lung des Sul­ge­ner Lei­ter­plat­ten­her­stel­lers:

Schwei­ter erwar­tet für das Geschäfts­jahr 2018 einen Kon­zern­um­satz von 125,3 Mil­lio­nen Euro. Dies ent­spricht einem Anstieg von 3,7 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr, trotz der im zwei­ten Halb­jahr her­aus­for­dern­den Ent­wick­lung in den rele­van­ten Absatz­märk­ten.

Das EBITDA (Ergeb­nis vor Zin­sen, Steu­ern und Abschrei­bun­gen) erreich­te 9,3 Mil­lio­nen Euro, was einer Quo­te von 7,4 Pro­zent ent­spricht und lag damit am unte­ren Ende der Pro­gno­se von 7 bis 9 Pro­zent.

Schwei­zer will in Zukunft im glo­ba­len Markt für Leis­tungs­elek­tro­nik- und Chip Embed­ding-Anwen­dun­gen dyna­misch wach­sen. Das sich im Bau befind­li­che neue Hoch­tech­no­lo­gie-Werk in Chi­na wird die Pro­duk­ti­on Anfang 2020 auf­neh­men. Ange­sichts der dafür not­wen­di­gen hohen Inves­ti­ti­ons­mit­tel, wird der Vor­stand, vor­be­halt­lich der Zustim­mung durch den Auf­sichts­rat, der für den 28. Juni 2019 geplan­ten Haupt­ver­samm­lung die Aus­set­zung der Divi­den­den­zah­lung vor­schla­gen, um die dar­aus frei wer­den­den Mit­tel in die Wachs­tums­in­ves­ti­ti­on in Chi­na zu inves­tie­ren.

Die zu erwar­ten­den Anlauf­ver­lus­te des neu­en chi­ne­si­schen Pro­duk­ti­ons­werks wer­den das Ergeb­nis belas­ten. Daher erwar­ten wir eine EBITDA Quo­te von vier bis sechs Pro­zent für das Jahr 2019. Auf­grund der poli­ti­schen Unsi­cher­hei­ten sowie der wei­te­ren Ein­trü­bung im Markt unse­rer größ­ten Kun­den­grup­pe Auto­mo­ti­ve rech­net Schwei­zer mit einer Umsatz­ent­wick­lung, die sich in einer Span­ne von ‑5 bis + 5 Pro­zent bewegt.

Die end­gül­ti­gen und geprüf­ten Zah­len für das Geschäfts­jahr 2018 wer­den am 17. April bekannt gege­ben.