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Mittwoch, 26. Februar 2020

Schweizer steigert Umsatz und Ergebnis

SCHRAMBERG (pm) –  Nach vorläufigen Zahlen hat die Schweizer Electronic AG mit Sitz in Schramberg das Geschäftsjahr 2014 mit dem höchsten Umsatz ihrer Geschichte abgeschlossen. Laut Pressemitteilung stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr der Umsatz des Sulgener Leiterplattenherstellers um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 110,2 Millionen Euro (Vorjahreswert 101,2 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um zwei Prozent auf 10 Millionen Euro (Vorjahreswert 9,8 Millionen Euro) und ist das zweithöchste EBIT der Unternehmensgeschichte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die zusätzlichen Aufwendungen zum weiteren Ausbau der asiatischen Produktionskapazitäten, mit Schwerpunkt Vietnam, das EBIT mit 1,1 Millionen Euro belasteten.

Mit seiner Produktionsleistung von 100,3 Millionen Euro (im Vorjahr 94,6 Millionen Euro) durchbrach der Technologie-Standort Schramberg in 2014 erstmalig die 100 Millionen- Euro-Marke. Auch der Umsatz, der über das asiatische Partnernetzwerk erwirtschaftet wurde, entwickelte sich erfreulich. Mit 9,9 Millionen Euro (2013: 6,4 Millionen Euro) wurde hier das Umsatzniveau des Vorjahres um 54 Prozent übertroffen. Insbesondere innovative Technologieprodukte trugen stark zum Erfolg von Schweizer bei und repräsentierten mit 50,5 Millionen Euro bereits einen Anteil von 46 Prozent am Umsatz. Dieser Trend wird sich in Zukunft insbesondere für den Standort Schramberg fortsetzen.

Trotz Wachstum konnte Schweizer die Eigenkapitalquote auf 59,5 Prozent (Vorjahr 58,8 Prozent) verbessern. Das Eigenkapital stieg zum 31.Dezember 2014 auf 48,4 Millionen Euro (Vorjahr 45,1 Millionen Euro) an. Die endgültigen Zahlen werden zum 31.März veröffentlicht.

Dazu erklärt Dr. Maren Schweizer, CEO Schweizer Electronic AG: „In 2014 sind wir operativ und strategisch sehr gut vorangekommen. Wir konnten Umsatz und Ergebnis steigern. Zudem ist unser Auftragsbuch bereits gut gefüllt: Durch die anhaltend hohe Nachfrage sind unsere Auftragsbestände im Berichtsjahr erneut auf insgesamt 119,2 Millionen Euro (Vorjahr: 114,2 Millionen Euro) gestiegen. Gemeinsam mit unserem neuen Partner und Investor WUS stehen uns nun zusätzliche Kapazitäten für den schnell wachsenden Markt mit Hochfrequenzleiterplatten zur Verfügung.Mit unserem neuen Partner und Investor Infineon werden wir in den kommenden Jahren den Markt des Chip-Embedding erschließen, denn hier liegt die Zukunft der Hochleistungselektronik- Anwendungen. Mit diesen beiden Schritten haben wir unsere gute Ausgangsposition weiter verbessert.“

 

 

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