„Sichtbarer Anfang eines neuen Kapitels in der über 150-jährigen IHK-Geschichte“

 „Sichtbarer Anfang eines neuen Kapitels in der über 150-jährigen IHK-Geschichte“

Der Bau des neuen Dienstleistungs- und Akademiegebäudes der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen-Schwenningen nimmt Gestalt an. Nun haben die Mitglieder des IHK-Bauausschusses, Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez, Architekt Martin Kohler und Vertreter des Generalunternehmers Goldbeck den Grundstein für den Neubau zwischen den beiden Stadtbezirken gelegt.  Darüber berichtet die IHK in einer Pressemitteilung:

Auf dem Areal in der Nähe des Zentralklinikums entstehe das neue Gebäude mit einer Gesamtgröße von rund 7.500 Quadratmetern. Das Gebäude soll im Herbst 2022 fertiggestellt und bezogen werden können. Die Gesamtbaukosten betrügen rund 18,5 Millionen Euro.

„Mit dem IHK-Neubau entsteht ein Bauprojekt von regionaler Bedeutung für unsere Unternehmen. Wir freuen uns jetzt über die riesigen Chancen, die mit diesem Neubau verbunden sind. Der Neubau ist sichtbarer Anfang eines neuen Kapitels in der über 150-jährigen IHK-Geschichte“, so Mario Born, Vorsitzender des Bauausschusses und Mitglied der IHK-Vollversammlung. Die Bauarbeiten, so Born, lägen voll im Plan. Mit dem Umzug sei Mitte 2022 zu rechnen.

So soll das neue IHK-Dienstleistungs- und Akademiegebäude im Zentralbereich von Villingen-Schwenningen aussehen. Grafik: Goldbeck Süd GmbH Niederlassung Bodensee

Ein wichtiger Teil der Zeremonie sei die sogenannte Zeitkapsel aus Kupfer, die im symbolischen Grundstein versenkt wurde. In der Zeitkapsel enthalten sei der Vertrag zwischen IHK und Bauträger, jeweils eine aktuelle Ausgabe der regionalen Tageszeitungen, eine IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten, Visitenkarten sowie Bilder der beteiligten Personen. Nachdem der Sockel mit einer Betonplatte verschlossen wurde, wurde die Grundsteinlegung mit zeremoniellen Hammerschlägen besiegelt.

Waren zuletzt das IHK-Hauptgebäude und die IHK Akademie an zwei Standorten verteilt, sollen sich jetzt Synergien durch die Zusammenlegung beider Einrichtungen an einem Standort ergeben, erläuterte Mario Born. Dieses Haus der Wirtschaft sei ein Ort, an dem über 100 Dienstleistungen von rund 80 Mitarbeitenden für die Mitgliedsunternehmen zur Verfügung gestellt werden – analog und digital. Der Neubau im Zentralbereich garantiere eine hervorragende Erreichbarkeit der IHK für die Kundinnen und Kunden nicht nur aus der Region.

„Der Standort ist ideal, die IHK mit ihrer Akademie weithin gut sichtbar.“ In einer Zeit, in der Wissen die wichtigste Ressource für wirtschaftlichen Erfolg darstelle, verstehe sich die IHK neben ihrer Dienstleistungsarbeit vor allem als Wissensvermittler für die Mitgliedsunternehmen. Denn die Nachfrage nach IHK-Leistungen werde in einer zunehmend digitaleren Welt noch zunehmen, so Born.

„Alleine im Zuge der Corona-Unterstützungsprogramme verzeichneten wir in vergangenen Jahr mehr als 12.000 Einzelberatungen. Mehr als 7.000 Kunden nutzen jährlich das Angebot der IHK Akademie. Wir freuen uns auch, dass wir mit unserem neuen Haus der Wirtschaft zum weiteren Zusammenwachsen der Doppelstadt beitragen können. Der Zentralbereich hat ja in den vergangenen Jahren eine atemberaubend gute Entwicklung genommen und wir sind jetzt Teil dieses Entwicklungsprozesses“, betonte Mario Born abschließend.

„Der Neubau der IHK ist ein richtiges und wichtiges Signal an die Mitglieder“, sagte Jörg Parschat, Leiter der Goldbeck-Niederlassung Bodensee. „Bei dem Projekt hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit von einem partnerschaftlichen Miteinander geprägt ist.“

Seite 1 / 1
Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 22. April 2021 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/wirtschaft/sichtbarer-anfang-eines-neuen-kapitels-in-der-ueber-150-jaehrigen-ihk-geschichte/312168